DOK.education Lehrkräftefortbildungen

Die Lehrkräftefortbildungen von DOK.education sind fächerübergreifend aufgebaut und von der FIBS und dem Pädagogischen Institut des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München anerkannt. Die Teilnahme ist kostenfrei und Lehrkräfte erhalten eine offiziell anerkannte Bestätigung. Eine Anmeldung ist immer erforderlich. Sie können sich anmelden über das Pädagogische Institut via FIBS oder gerne auch über DOK.education / Maya Reichert unter reichert@dokfest-muenchen.de.

Warum Dokumentarfilm?
Mit Geschichten aus aller Welt vermittelt der Dokumentarfilm die Zusammenhänge zwischen kulturellen und gesellschaftlichen Perspektiven. Wie kein anderes Genre bietet der künstlerische Dokumentarfilm dabei viele Ansatzpunkte, um bei Kindern aller Altersklassen eine differenzierte Wahrnehmung für ihre eigene Mediennutzung zu entwickeln. Dabei birgt insbesondere der Dokumentarfilm, der in der Realität vorgefun­dene Ereignisse künstlerisch gestaltet erzählt, ein großes Potential für den Erwerb von Filmlese­kompetenz: Wie sind Bilder und Töne gestaltet, um uns eine bestimmte Atmosphäre näherzubringen? Wird im Dokumentarfilm überhaupt gestaltet? Warum werden Ereignisse der Wirklichkeit in Geschichtsform erzählt?
Bitte beachten Sie, dass bei DOK.education der künstlerisch erzählende Dokumentarfilm, das Arthouse-Genre des nonfiktionalen Erzählens – in Abgrenzung zur Reportage und Dokumentation behandelt wird.

 

Fortbildungen im Frühjahr 2021

 

Zoom-Lehrkräfte-Fortbildung SchulKinoWoche Bayern: "Film lesen lernen – Über filmische Gestaltung und Dramaturgie im Dokumentarfilm" am Beispiel von I AM GRETA und YOUTH UNSTOPPABLE

Freitag, 5. März 2021
Referentin: Maya Reichert
Anmeldung: hier

Jetzt, da Kulturelle Bildung es coronabedingt nochmal schwerer hat sich in den Schulen durchzusetzen, schlägt die Stunde des Films. Filmbildung ist Medienkompetenz, kulturelle Bildung, kulturelle Teilhabe, thematische Horizonterweiterung und interkulturelles Erleben. Wenn wir Schülerinnen und Schüler dazu anregen wollen, sich eigenständig, kreativ und verantwortungsvoll mit ihrer medialen Lebenswirklichkeit auseinanderzusetzen, müssen wir ihnen vermitteln, wie sich bewegte Bilder bewusst betrachten, reflektiert analysieren und individuell entschlüsseln lassen.

Wer einmal erkannt hat, was dabei der Kino-Dokumentarfilm in all seinen Aspekten bietet, der kann nicht anders als von dieser Kunstform fasziniert zu sein. Als emotionales Erlebnis ist die dokumentarische Filmerzählung für Kinder und Jugend­­liche in der Regel leicht zugänglich. Doch die filmsprachlichen Mittel sind vielschichtig und ihre oftmals komplexe Wirkungsweise erschließt sich nicht immer von selbst. Erst ein tieferes Verständnis von unsichtbarem Schnitt, bewusst gesetzter Musik, Farb­gestaltung und Dramaturgie in der Montage macht das filmische Gesamtkunst­werk erfahrbar. Dabei birgt eben insbesondere der Dokumentarfilm, der in der Realität vorgefun­dene Ereignisse künstlerisch gestaltet erzählt, ein großes Potential für den Erwerb von Filmlese­kompetenz: Wie werden Bilder und Töne eingesetzt, um uns eine bestimmte Atmosphäre näherzubringen? Wird im Dokumentarfilm dramaturgisch gestaltet und darf man das? Warum werden Ereignisse der Wirklichkeit überhaupt in Form von Geschichten erzählt? 

Im Seminar werden die Dokumentarfilme I AM GRETA und YOUTH UNSTOPPABLE gemeinsam besprochen, in dem wir uns in die Position des Filmemachenden versetzen. Die Teilnehmenden bekommen mit dieser Methode wertvolle Einblicke in die Filmerstellung und Filmgestaltung. Für die Umsetzbarkeit der Seminarerfahrung im Unterricht, stellt Maya Reichert das Konzept der „DOK.education - Schule des Sehens“ vor. Das partizipative Modell, das auf alle Dokumentarfilme anwendbar ist, ermöglicht Lehrkräfte eine Filmanalyse mit der Großgruppe.

 

 

Zoom-Lehrkräfte-Fortbildung an der Filmwerkstatt München: Filme drehen mit Kindern und Jugendlichen

Samstag, 20. & Sonntag, 21. März 2021
Referentin: Maya Reichert
Anmeldung: hier

Kinder und Jugendliche sind eine der wichtigsten Zielgruppen vieler Filme, TV- und Internet-Serien und webbasierter Videos, denn kaum ein Medium fasziniert junge Menschen so wie das bewegte Bild. Das Interesse daran, wie das „richtige Erzählen mit Bildern“ eigentlich geht, ist daher sehr groß. Aber was braucht man, um ein Filmprojekt mit einer Schulklasse, Jugendgruppe, Video-AG oder einer ähnlich interessierten Gruppe umzusetzen? Welche handwerklichen und intellektuellen Werkzeuge sind notwendig?

Dieser Kurs richtet sich an alle, die eine praktische Einführung in Sachen Filmemachen suchen, um sie dann in ihrer Arbeit mit jungen Menschen anzuwenden: Egal, ob bereits theoretische Vorkenntnisse vorhanden sind, erste Erfahrungen bereits gemacht wurden oder sich mit diesem Thema noch gar nicht beschäftigt wurde – dieses Seminar gibt den Teilnehmenden einen verständlichen Ein- und Überblick und lässt sie selbst "Hand anlegen".

In kleinen Gruppen werden die Grundstrukturen dramatischer Erzählungen aufgezeigt und eigene kurze Stoffe entwickelt. Weitere Inhalte sind die Drehvorbereitung, die neben technischen und organisatorischen Aspekten natürlich auch eine Einführung in Kameraarbeit und Regie beinhaltet, sowie die Grundprinzipien der Bildgestaltung, Kameraführung und filmische Inszenierungsmöglichkeiten. Nachdem die Teilnehmenden selbst kleinere Dreharbeiten bestritten haben, lernen sie auch Bereiche der Postproduktion, wie die Theorie von Bild- und Tonschnitt, kennen.

Bei jedem Arbeitsschritt wird auf die Fragen der Teilnehmenden eingegangen und analysiert, wie das Gelernte in der eigenen Gruppe mit Kindern und Jugendlichen anwendbar ist. Am Ende des Seminars haben die Teilnehmenden ein Portfolio an Übungen, praktischen Fertigkeiten und Ideen.

In Kooperation mit der LAG Jugend & Film Bayern, dem bayerischen Landesverband des Bundesverband Jugend & Film
Das Seminar ist vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus offiziell als Lehrerfortbildung anerkannt.

 

 

Zoom-Fortbildung für Lehrer.innen und Sozialpädagog.innen: „Mit Jugendlichen und Kindern Tutorials und Erklärfilme drehen“

Samstag, 24. April 2021
Zeitrahmen: 11.00–16.00 Uhr
Workshop Leitung: Hans Rambeck
Anmeldung über FIBSnr S376-0/21/20 oder Anne Schleicher (ZWICKL)

Hans Rambeck zeigt Ihnen methodische, inhaltliche und technische Grundlagen der Erklärfilm-Produktion mit Smartphones und Tablets und ermutigt die Fortbildungsteilnehmer.innen, Jugendliche und Kinder in der Eigenproduktion von Tutorials zu unterstützen und anzuleiten.
Die Fortbildung ist eine Kooperation von ZWICKL mit dem Jugendtreff Schwandorf, Staatliches Schulamt Landkreis Schwandorf und DOK.education.

Es ist für "digital Natives" ja fast alltäglich, Vorgänge und Abläufe zu filmen. Aber sie brauchen Anleitung und Unterstützung bei der Ausrichtung des Films auf eine klare Aussage hin, bei der Gestaltung und Auswahl der Aufnahmen, dem Einsatz von Originaltönen, Kommentartexten und auch von Musik. Wir werden im Workshop diesen Weg nachvollziehen, der die Jugendlichen zu ernst gemeinten kurzen Filmen führt, in denen sie sich mit Fragestellungen ihrer täglichen Umgebung auseinandersetzen. Dazu ist genaues Hinschauen nötig, Vorgänge müssen verallgemeinert werden, und man muss neben geeigneten Bildern und Abläufen entsprechende Formulierungen finden. Im Unterrichtszusammenhang zeigen die Schüler.innen in einem Erklärfilm, dass sie einen abgegrenzten Bereich verstanden haben, dass sie die erforderlichen Fachbegriffe richtig anwenden und einen fachlichen Zusammenhang klar darstellen können. Tutorials eignen sich zum Vor- und Nachbereiten eines Themas. Im außerschulischen Rahmen lassen sich z. B. Wege zur Lösung von Konflikten in einem Tutorial darstellen.

Was Teilnehmende benötigen: In Geräten der Firma Apple (iPad oder iPhone) ist das Schnittprogramm (iMovie) in der Regel installiert, bei anderen Produkten muss eine einfache Filmschnitt-Software installiert werden. Für Trickanimationen ist das programm Stop Motion Studio geeignet. Da wir im Kurs kleine Erklärfilme erstellen werden, ist eine Grundausstattung (Schere, Kleber, bunte Papiere, Marker ggf. auch Playmobil-Figuren o.ä.) hilfreich.

 

 

Zoom-Lehrkräfte-Fortbildung: Dokumentarfilm mit Schülerinnen und Schülern: eine Schnellanleitung

Samstag, 8. Mai 2021
10.00–15.00 Uhr (13.00–13.45 Uhr Mittagspause)
Referentin: Maya Reichert
Fortbildungsnummer: KFC311

Teil 1) Film lesen lernen - Reden über Film
In dem Seminar zeigen wir Ihnen, wie Sie mit einem kurzen Dokumentarfilm und verteilten Sehaufgaben mit ihren Schüler.innen ins Gespräch kommen können zum Thema Filmsprache und Filmthematik.
Als emotionales Erlebnis ist die dokumentarische Filmerzählung für Jugendliche in der Regel leicht zugänglich und wird als direkte Abbildung der Wirklichkeit empfunden. Doch die filmsprachlichen Mittel sind vielschichtig und ihre oftmals komplexe Wirkungsweise erschließt sich nicht immer von selbst. Aus den Möglichkeiten der Filmsprache ergibt sich eine unendliche Vielfalt an Gestaltungsformen, mithilfe derer ein.e Filmemacher.in das in der Realität vorgefundene Geschehen zu einem künstlerischen Ausdruck bringen kann. Erst ein tieferes Verständnis von unsichtbarem Schnitt, bewusst gesetzter Musik, Bildgestaltung und Dramaturgie in der Montage machen das filmische Gesamtkunstwerk erfahrbar: Wie werden Bilder und Töne eingesetzt, um uns eine bestimmte Atmosphäre näher zu bringen? Wird im Dokumentarfilm dramaturgisch gestaltet und darf man das? Warum werden Ereignisse der Wirklichkeit überhaupt in Form von Geschichten erzählt?

Teil 2) Übergang zum Filmpraktischen
Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler zu eigenen Dokumentarfilmen anleiten wollen, stehen oft vor ganz praktischen Fragen der Herangehensweise: Wie findet man die/den Protagonistin/Protagonisten? Geht man vom Thema oder von der/dem Protagonistin/Protagonisten aus? Wie spricht man sie/ihn an? Welche Fragen stellt man bei der Recherche und was sollte man vermeiden, zu früh zu fragen? Wie gehe ich damit um, wenn ich etwas noch einmal filmen muss, weil der Ton schlecht war? Wie mache ich es rechtlich mit Musik und Menschen im Bild? Wie sortiere ich mein Filmmaterial? Welche Erzählform passt zu meinem Thema?
Maya Reichert gibt wertvolle Tipps damit Sie Ihre Schüler.innen zum mutigen, kreativen und respektvollen Umgang mit filmpraktischen Aufgaben im dokumentarischen Bereich anleiten können.

Bitte beachten Sie, dass im Online-Seminar keine Praxisübungen stattfinden oder Schnittprogramme erklärt werden können.
Sollten Sie daran Interesse haben, empfehlen wir Ihnen, das Seminar mit Hans Rambeck (Drehort Schule / Fibs) am 15. Mai 2021 (DOK.education & FIBS). 

 

 

Zoom-Lehrkräfte-Fortbildung: Kurzportrait als dokumentarische Kleinform im Unterricht

Samstag, 15. Mai 2021
10.00–15.00 Uhr
Referent.innen: Hans Rambeck (Drehort Schule e.V. & Filmtage Bayerischer Schulen) & Maya Reichert
Fortbildungsnummer FIBS: E503-0/21/21/03

 

Ich zeichne eine (filmische) Skizze von dir. Ich will dich treffend darstellen. Ich will dich nicht verletzen. Ich will nicht übertreiben. Ich werde nichts verdrehen. Ich schau dir zu, wie du etwas tust. Ich höre dir zu. Ich achte auf deine Bewegung. Ich will wissen, was dich bewegt. Ich habe Zeit für dich.
Mit dieser inneren Haltung sollten sich Jugendliche filmisch ihrem Gegenüber annähern. Welche Möglichkeiten haben Jugendliche, in einem dokumentarischen Kurzfilm eine Portraitskizze ihres Gegenübers zu gestalten? Voraussetzung für den Workshop sind ein iPad oder iPhone und die Software iMovie. Online Workshop im Rahmen einer Zoomsitzung.


"Wenn sich Jugendliche in dokumentarischer Absicht selbst filmpraktisch mit ihrer Umwelt auseinandersetzen, ändert sich ihre Beziehung zu den neuen Medien. Sie sind nicht mehr Objekt einer Unterhaltungsindustrie mit kaum durchschaubaren Absichten. Ihr Selbstwertgefühl entwickelt sich und ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt in dem Maß, wie sie sich wahrgenommen fühlen. Sie sind gefordert, in der Gestaltung des Films einen Fokus zu finden, der ihrem Thema gerecht wird. Jugendliche erarbeiten sich so mit digitalen und analogen Hilfsmitteln ein tiefer gehendes Verständnis ihrer eigenen Lebens- und Alltagsrealität und werden aktive Gestalter.innen mit den neuen Medien." (Drehort Schule e.V. / Hans Rambeck)

 

 

 

Vergangene Fortbildungen

 

Fachtag LEBENDIG ERINNERN mit Tanz und Theater
- Filmvorführung & Fachgespräch -

Fortbildungsnummer Pädagogisches Institut: KFC 321

16.10.2020
09.00–11.30 Uhr


Gäste des Fachgesprächs
:
Julian Monatzeder (Regisseur), Dr. Thomas Rink (NS-Dokumentationszentrum), Dorothee Janssen (Tanzpädagogin, Spielen in der Stadt e.V.), Annette Geller (Regisseurin, Theaterpädagogin), Silvia Wienefoet und Karin Jeitschko (Lehrerinnen, Städt. Willy-Brandt-Gesamtschule, Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium), Viktor Brendes, Josepha Gäßl (Projektteilnehmer.innen)

Sich an die Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern ist heute – angesichts zunehmender rechtsradikaler und antisemitischer Tendenzen in unserer Gesellschaft – wichtiger denn je. Doch auf welche Weise kann das geschehen, damit die Geschichte für Jugendliche tatsächlich eine Bedeutung für ihr Leben im Hier und Heute bekommt? Welche besondere Form der Zusammenarbeit mit Schulen ist für eine andere Art des Erinnerns nötig?

DOK.education präsentiert in Zusammenarbeit mit Spielen in der Stadt e.V. und dem NS Dokumentationszentrum den Fachtag LEBENDIG ERINNERN und lädt Lehrkräfte, Schulklassen und medien-, tanz- und theaterpädagogisch interessiertes Fachpersonal ein, mit einem Best-Practice-Beispiel auf bestehende Erfahrungen zurückzugreifen.

Mehr Informationen finden Sie hier.



Dokumentarfilm mit Schüler.innen – Hilfen zum Erfolg

Samstag, 27. Juni 2020
Wann: 10.30–13.30 Uhr
Referent: Hans Rambeck (Drehort Schule e.V.) & Maya Reichert (DOK.education)
Teilnehmerzahl begrenzt auf 20 Teilnehmende
Fortbildungsnummer: KFC313

In diesem Jahr findet die Lehrkräftefortbildung in Kooperation mit Drehort Schule - angepasst an die aktuellen Gegebenheiten - online via Zoom statt. Bitte melden Sie sich ab sofort an, Sie bekommen dann den Zugangslink und alle weiteren Informationen via Email.

Die aktuelle Hinwendung zum Digitalen macht es wichtiger denn je, dass Lehrkräfte sich mit dem filmischen Erzählen ihrer Schülerinnen und Schüler beschäftigen. Junge Menschen brauchen Geschichten, persönliche zusammenhängende Erfahrungen, die durch eine Auslösung, eine herausfordernde Entwicklung und ein Resultat gekennzeichnet sind. Auf diesem Weg können Standpunkte erkennbar gemacht werden, bilden sich Wertesysteme, entsteht Orientierung. Das Genre Dokumentarfilm ist dabei die zeitgemäße Art, die Gegenwart mit der Vergangenheit zu verbinden und für die Zukunft fruchtbar zu machen. DOK.education bietet in Kooperation mit Drehort Schule die passende und offiziell zertifizierte Lehrkräftefortbildung dazu - online als Live-Seminar auf Zoom.

Im Workshop führt Hans Rambeck in die Materie ein und gibt Beispiele für filmische Arbeiten, die im Schulkontext entstanden sind. Je nach Bedürfnis der Teilnehmenden legen wir den Fokus auf den einen oder anderen Aspekt wie zum Beispiel Themenfindung, Vorbereitung, Gesprächsführung, Dramaturgie in der Montage, technischer Filmschnitt oder rechtliche Fragen. Teilen Sie uns gerne schon bei der Anmeldung Ihre Hauptinteressen mit. Dementsprechend planen wir Zeit für die Besprechung aktueller und geplanter Projekte der Fortbildungsteilnehmenden, von deren Besprechung jeder profitieren kann, ein. Maya Reichert und Hans Rambeck beantworten Ihre Fragen und geben Tipps und Tricks, die einfach in der Praxis umzusetzen sind.

 

Dokumentarfilm mit Schüler.innen – Hilfen zum Erfolg

Samstag, 09. Mai 2020
Wann: 11.00–13.00 Uhr
Referent: Hans Rambeck (Drehort Schule e.V.) & Maya Reichert (DOK.education)
Teilnehmerzahl begrenzt auf 20 Teilnehmende
Fortbildungsnummer: E503-0/20/HFF 01

In diesem Jahr findet die Lehrkräftefortbildung in Kooperation mit Drehort Schule - angepasst an die aktuellen Gegebenheiten - online via Zoom statt. Bitte melden Sie sich ab sofort an, Sie bekommen dann den Zugangslink und alle weiteren Informationen via Email.

Die aktuelle Hinwendung zum Digitalen macht es wichtiger denn je, dass Lehrkräfte sich mit dem filmischen Erzählen ihrer Schülerinnen und Schüler beschäftigen. Junge Menschen brauchen Geschichten, persönliche zusammenhängende Erfahrungen, die durch eine Auslösung, eine herausfordernde Entwicklung und ein Resultat gekennzeichnet sind. Auf diesem Weg können Standpunkte erkennbar gemacht werden, bilden sich Wertesysteme, entsteht Orientierung. Das Genre Dokumentarfilm ist dabei die zeitgemäße Art, die Gegenwart mit der Vergangenheit zu verbinden und für die Zukunft fruchtbar zu machen. DOK.education bietet in Kooperation mit Drehort Schule die passende und offiziell zertifizierte Lehrkräftefortbildung dazu - online als Live-Seminar auf Zoom.

Im Workshop führt Hans Rambeck in die Materie ein und gibt Beispiele für filmische Arbeiten, die im Schulkontext entstanden sind. Je nach Bedürfnis der Teilnehmenden legen wir den Fokus auf den einen oder anderen Aspekt wie zum Beispiel Themenfindung, Vorbereitung, Gesprächsführung, Dramaturgie in der Montage, technischer Filmschnitt oder rechtliche Fragen. Teilen Sie uns gerne schon bei der Anmeldung Ihre Hauptinteressen mit. Dementsprechend planen wir Zeit für die Besprechung aktueller und geplanter Projekte der Fortbildungsteilnehmenden, von deren Besprechung jeder profitieren kann, ein. Maya Reichert und Hans Rambeck beantworten Ihre Fragen und geben Tipps und Tricks, die einfach in der Praxis umzusetzen sind.



Kulturelle Bildung & Medienkompetenzgewinn mit altersgerechten, künstlerisch wertvollen Filmen (Dokumentarfilmschule)

Fortbildungsnummer: KFC304
Mittwoch, 18. März 2020
14.00–18.30 Uhr
Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19
Referentin: Ysabel Fantou & Maya Reichert  

Wie kann man im Klassenverband altersgerecht einen Film lesen lernen? Wie kann man verstehen wie künstlerische Stilmittel gestalten und manipulieren? In der Fortbildung stellt Maya Reichert (DOK.education) das Konzept der »Schule des Sehens« vor. Wir zeigen drei kurze altersgerechte künstlerisch erzählende Dokumentarfilme (Grundschule, Unter-Mittelstufe und Oberstufe) aus dem Schulprogramm des DOK.fest München (Mai 2020) und erläutern die dazu entwickelten Begleitmaterialien für den Unterricht.
Nach einer gemeinsamen Basis-Einführung in den künstlerischen Dokumentarfilm (1h) verteilt sich die Gruppe in zwei Räume – Grundschule und weiterführende Schulen.

Hinweis: Sinnvollerweise buchen Sie zu dieser Fortbildung frühzeitig einen Schulklassenworkshop auf dem Dokumentarfilmfestival.

DOK.education Dokumentarfilmschule für Grundschule: UNSERE INSEL

DOK.education Dokumentarfilmschule für die Unter- und Mittelstufe: CHAMP

DOK.education Dokumentarfilmschule für die Mittel- und Oberstufe: DAZWISCHEN ELSA



Kulturelle Bildung & Medienkompetenz mit interaktiver Dokumentarfilm-Analyse für Grundschulen (Dokumentarfilmschule)

Fortbildungsnummer: 75-DC0.04 
Dienstag, 26. März 2019

14.00–18.00 Uhr
Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19
Referentin: Maya Reichert

In der Fortbildung stellt Maya Reichert, Leiterin von DOK.education, das Konzept der "Dokumentarfilmschule" vor. Wie kann man mit Grundschüler.innen Filme analysieren? Wir zeigen den im Schulprogramm des DOK.fest München (Mai 2019) kuratierten Film 2BRÜDER von Hilt Lochten und erläutern medienpädagogische Ansatzpunkte für den Unterricht sowie den möglichen Einsatz des dazugehörigen Begleitmaterials mit den Schüler.innen.
Im letzten Viertel stellt eine Medienpädagogin den Medienkoffer der Stiftung Prix Jeunesse vor, der von Grundschulen für die interkulturelle Medienbildung kostenlos ausgeliehen werden kann. Nach thematischen Schwerpunkten unterteilt ermöglichen die Filme den Kindern einen Zugang zu anderen Kulturen.

Hinweis: Sinnvollerweise buchen Sie zu dieser Fortbildung frühzeitig einen Schulklassenworkshop auf dem Dokumentarfilmfestival

DOK.education Dokumentarfilmschule für die Grundschule: 2BRÜDER


Kulturelle Bildung und Medienkompetenz mit interaktiver Dokumentarfilm-Analyse für weiterführende Schulen (Dokumentarfilmschule)

Mittwoch, 27. März 2019
09.00–16.00 Uhr
Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19
Referentin: Maya Reichert
 
Fortbildungsnummer: 75-DC0.05

Wie kein anderes Genre bietet der Dokumentarfilm viele Ansatzpunkte, um bei Schüler.innen eine differenzierte Wahrnehmung für ihre eigene Mediennutzung zu entwickeln: Wie wird die eigentlich reale Geschichte filmisch verändert, um das Publikum zu erreichen? Welche Rolle spielen Ton, Musik und die Kraft der Bilder? Ist eine filmische Erzählung, die mit der Wirklichkeit erzählt automatisch Wahrheit?

In der Fortbildung stellen wir den Lehrkräften das Konzept der "Dokumentarfilmschule" von DOK.education vor und zeigen sowie besprechen die für 2019 kuratierten Filme PHIL UND DAS TRAURIGSEIN von Marco Giacopuzzi und SEE YOU von Sobo Swobodnik. Die Autor.innen des zu den Filmen erstellten schulischen Begleitmaterials erläutern medienpädagogische Ansatzpunkte für die jeweiligen Altersstufen sowie die mögliche inhaltliche Vor- und Nachbereitung des Festivalbesuchs (Mai 2019) im Unterricht (geeignet auch für P-Seminare).

Hinweis: Sinnvollerweise buchen Sie zu dieser Fortbildung frühzeitig einen Schulklassenworkshop auf dem Dokumentarfilmfestival

DOK.education Dokumentarfilmschule für die Unter- und Mittelstufe: PHIL UND DAS TRAURIGSEIN

DOK.education Dokumentarfilmschule für die Mittel- und Oberstufe: SEE YOU

 

Dokumentarisches Arbeiten mit iPads im Unterricht

Samstag, 11. Mai 2019
11.00–15.00 Uhr
HFF München, Bernd-Eichinger-Platz 1
Referent: Hans Rambeck (Drehort Schule e.V.)

Fortbildungsnummer: E503-0/19/19-03

Jugendliche gehen mit Filmfunktionen von Tablets häufig ganz unbekümmert um. Dozent Johann Rambeck von Drehort Schule e.V. zeigt, wie diese Kompetenz und die Kreativität der Jugendlichen fruchtbar in den Unterricht eingebunden werden können. Indem Schüler.innen die Lernhinhalte selbst im Medium Film aufbereiten, kann das Prinzip „Lernen durch Lehren“ seine volle Kraft entfalten: Um einen Zusammenhang filmisch zu erklären, müssen sie ihn vorher erfassen und sich zur Wissensvermittlung in ihre Zuschauer.innen hineinversetzen. Sie müssen abwägen zwischen Bildaussage, erläuterndem Text und Kommentar. Im Workshop erfahren Lehrkräfte, wie sie ihren Schüler.innen dafür sowohl den nötigen Freiraum als auch filmisches Know-how anbieten können.

FIBS-Webseite zum Lehrgang E503-0/19/19-03

 


Der künstlerische Dokumentarfilm – Lesbarkeit und Analyse (Teil 1)

Raum und Zeit im Dokumentarfilm

Donnerstag, 16. Mai 2019
14.30–16.30 Uhr
Hochschule für Fernsehen und Film München
Referentin: Prof. Karin Jurschick
Fortbildungsnummer: 75-DC0.06

Die Hochschule für Fernsehen und Film München öffnet ihre Pforten für Lehrkräfte bayerischer Schulen: Eine exemplarische Vorlesung der Professorin Karin Jurschick (Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik) führt die Teilnehmer.innen in das Genre des künstlerischen Dokumentarfilms ein.
Mit Geschichten aus aller Welt schärft der Dokumentarfilm den Blick auf die Zusammenhänge zwischen kulturellen und gesellschaftlichen Prozessen. Wie kein anderes Genre bietet er dabei viele Ansatzpunkte, um bei Schüler.innen aller Altersklassen eine reflektierte Wahrnehmung Ihrer eigenen Mediennutzung zu entwickeln und Verständnis für das Kulturmedium Film zu schulen: Ist ein Film wahr, weil seine Geschichten und Protagonisten real sind? Welche Dramaturgien entwickeln Dokumentarfilme, um uns ihre Wirklichkeit  näherzubringen? Wie gehen Filmemacher.innen vor, wenn sie eine dokumentarische Geschichte erzählen wollen?
Ziel der geöffneten Hochschul-Vorlesung ist es, Verständnis für die Lesbarkeit und Analyse von dokumentarischen Filmerzählungen zu entwickeln.
Abschließend wird die Hochschule und deren Ausbildungsmöglichkeiten kurz vorgestellt.
Die Vorlesung im Rahmen des Internationalen Dokumentarfilmfestivals eignet sich auch für P-Seminare und Oberstufen-Film-Gruppen von angemeldeten Lehrkräften.


Der künstlerische Dokumentarfilm – Lesbarkeit und Analyse (Teil 2)
Filmpraktisches Werkstattgespräch mit Münchner Filmhochschüler.innen

Donnerstag, 16. Mai 2019
17.00–18.30 Uhr
Hochschule für Fernsehen und Film München
Referent: Jan Sebening (Leitung DOK.fest Student Award)
Fortbildungsnummer: 75-DC0.07

Was braucht es, um einen Dokumentarfilm zu gestalten? Auf welche Schwierigkeiten und Chancen treffen Studierende beim Filmemachen? Wie jedes Jahr präsentiert der Student Award – der DOK.fest-Wettbewerb der Filmhochschulen aus dem deutschsprachigen Raum – einen besonderen Filmworkshop einer seiner Partner-Hochschulen. Im Rahmen der Veranstaltung werden zwei studentische Filme gezeigt, um im Anschluss mit den jungen Filmemacher.innen über ihre Erfahrungen bei der praktischen Filmarbeit zu diskutieren. Auch hier gilt: Geöffnet für Lehrkräfte und Schüler.innen der Oberstufe.

Lehrkräfte können beide Teile oder nur einen Teil der Fortbildung an der HFF München besuchen.
Weitere Informationen zu Jan Sebening finden Sie hier.

 

Zusatzqualifikation Film- und Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen
im Rahmen der Filmlehrerausbildung des Pädagogischen Instituts

Freitag, 5. bis Sonntag, 7. Juli 2019
15.00–16.00 Uhr
Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19
Dozentin: Maya Reichert

Filme drehen mit Kindern und Jugendlichen – eine spannende Aufgabe für Lehrer.innen und Erziehungskräfte. Das Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihre Kompetenzen im Bereich Filmproduktion zu erweitern, damit Sie in Ihren Einrichtungen Filmgruppen und gegebenenfalls P-Seminare anleiten können.
An vier inhaltlich aufeinander aufbauenden Terminen bieten verschiedene Fachreferent.innen eine fundierte Weiterbildung im Bereich der Filmproduktion. Dabei ergänzen sich Theorie und Praxis konsequent. Ebenso viel Wert wird an allen Terminen auf die Analyse von Filmen gelegt. Einblick in die Zusatzqualifikation
Die Teilnehmenden erhalten am Ende der Reihe ein Zertifikat.

(Modul 3: Dokumentarisches Filmen, Filmanalyse von Dokumentarfilmen, Umsetzung der bisherigen Inhalte in der pädagogischen Praxis) Weitere Informationen



Videoessays – Filmkritik auf Youtube (mit Florian Geierstanger)

Mittwoch, 27. November 2019
Referent: Florian Geierstanger
Fortbildungsnummer: 75-DC0.09 

Videoessays sind kurze Filme über Filme. Wir untersuchen dieses bei Schüler.innen beliebte Youtube-Phänomen mit Click-Zahlen in Millionenhöhe genauer und erklären, warum es als praktisches Thema im Schulunterricht besonders geeignet ist. Unter dem Stichwort "Visual Literacy" (Bildkompetenz) fördert das Herstellen von Videoessays nicht nur die visuelle Lesefähigkeit der Schuüler.innen, sondern gleichzeitig auch ihre Artikulationsfähigkeit im Medium Film und Video.
 
Florian Geierstanger
Künstler und Filmemacher, geb. 1981 in Oberstdorf/Allgäu, lebt und arbeitet in München
Studium an der Akademie der Bildenden Künste München und Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
2010–2015 Filmkurator bei UNDERDOX – Filmfestival für Dokument & Experiment
2014–2017 Lehrbeauftrager für Video an der Universität Passau
2016 Workshopleiter für Videokunst an der Sommerakademie Neuburg
Seit 2013 ist er Medienpädagoge der DOK.education „Dokumentarflmschule“

 

Dokumentarisches Filmen mit Jugendlichen – von der Konstruktion zur Wirklichkeit
In Kooperation mit dem Bildungszentrum Burg Schwaneck

VA-Nummer: 19142
Dienstag, 26. November 2019, 9.30 Uhr bis Donnerstag, 28. November 2019, 18.00 Uhr
Filmscreening am Dienstag, 18.30–20.30 Uhr (optional)
Burg Schwaneck, Pullach
Kosten: 250 Euro
Referent.innen: Maya Reichert, Johann Rambeck, Dr. Marina Ginal
Organisation: max. 20 Teilnehmer.innen

Wie viel Wahrheit steckt in filmischen Bildern und Erzählungen? Wie sind Bilder und Töne gestaltet, um uns eine bestimmte Atmosphäre näherzubringen? Warum werden Ereignisse der Wirklichkeit in Form von Geschichten erzählt? In Zeiten von Youtube, Games und Socialmedia ist Medienkompetenz, d.h. Verstehen von sogenannten Laufbildmedien, eine Kernkompetenz.

Filmsprache in ihrer Funktion erkennen und Filme drehen lernen sind die Ziele der drei intensiven Tage. Wir analysieren kurze Dokumentarfilme, um Sie fit zu machen für Ihr Gespräch über Filme aber auch für Ihre eigene Filmproduktion mit Jugendlichen.

Wir vermitteln erste Schritte in der Filmpraxis und geben konkrete Tipps und Tricks zur Professionalisierung der Dreharbeiten mit Jugendlichen. In kleinen Gruppen nutzen wir 12 iPads von Drehort Schule e.V. und üben den Aufbau und das Filmen eines Interviews und das filmische Beobachten und Erzählen (Kamera & Schnitt) von handelnden Menschen.

Kontakt: bildungszentrum@burgschwaneck.de


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