DOK.art/fair: Festivalarbeit und Nachhaltigkeit – wie geht das zusammen?

Festivaltaschen 2017


Als Filmfestival sind wir auf Informa­tions- und Kommunikationstechnologien angewiesen. Laut einer Studie des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung sind diese Technologien für über 5 % Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich.

Nachhaltigkeit bedeutet zunächst Umdenken im Kleinen und für jeden Einzelnen. Aus diesem Impuls heraus haben wir DOK.art/fair ins Leben gerufen – unser La­bel für freiwillige Selbstkontrolle.

Neben den Selbstverständlichkeiten im Büro – Mülltrennung, stromsparenden Leuchtmitteln und Schaltungen – drucken wir seit 2016 Programmheft und Magazin auf CO2-neutralem Papier bei der BluePrint AG. Inzwischen haben haben wir die matte, rauere Optik richtig liebgewonnen. Wer will schon Hochglanz, wenn es um das wahre Leben geht?

Unsere Team-T-Shirts von fairtrademerch aus Bielefeld werden fair und organisch produziert, die Festivaltaschen von mapbagrag aus Graz bestehen aus umweltzertifiziertem Recycling-Papier, sind regional hergestellt und – durch den speziellen Verarbeitungsprozess – waschbar! Unser Caterer für Empfänge und Veranstaltungen Conviva folgt einem integrativen Konzept und auch bei unseren Getränkelieferanten Acqua MonacoNeumarkter Lammsbräu und der Kaffeerösterei Dinzler wird auf nachhaltige Aspekte geachtet wie biologische oder regionale Herkunft, faire Produktionsbedingungen oder soziales Engagement.

Als Initator und Mitbegründer des Verbands Bayerischer Filmfestivals setzen wir uns unter anderem für faire Rahmenbedingungen und die politische Sichtbarkeit von Festivalarbeit ein, zudem unterstützen wir die Initiative Festivalarbeit, die sich für gerechte und wertschätzende Entlohnung einsetzt.

All das ist natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir arbeiten beständig daran, neue Ideen und Lösungen zu entwickeln, sind offen für Austausch, Anregungen, Ver- und Nachbesserungen. Denn Nachhaltigkeit bedeutet auch: Weiter denken!