Preisverleihung DOK.edit Award – presented by Adobe

Beim DOK.forum München wird zum dritten Mal der mit 5.000 Euro dotierte Schnittpreis verliehen.

 

Lange Zeit galt: Der fertige Film entsteht am Schneidetisch. Auch wenn die Arbeitsprozesse mittlerweile digitalisiert sind, bleibt die Montage eine der zentralsten und kritischsten Phasen in der Entstehung jedes Dokumentarfilms. Um die Bedeutung der Montage im Dokumentarfilm hervorzuheben, wird mit dem DOK.edit Award – presented by Adobe 2023 zum dritten Mal ein Schnittpreis beim DOK.fest München verliehen.

Der Preis wurde in Kooperation mit Adobe entwickelt, die auch Preisstifter der mit 5.000 Euro dotierten Auszeichnung sind. Mit dem Preis soll die Postproduktion von Dokumentarfilmen beleuchtet und die Arbeit der Editor*innen gewürdigt werden. Nominiert sind Filme mit herausragender Montageleistung. Der Preis wird reihenübergreifend verliehen.

Die nominierten Filme werden im Rahmen des Festivals mit ausführlichen Gesprächen mit der DOK.edit-Jury und den jeweiligen Editor*innen präsentiert.

Wir zeigen den Preisträgerfilm von 2023.

Jury und Moderation

Barbara Toennieshen, Freie Filmeditorin
Sven Kulik, Filmeditor
Peter König, Filmeditor

Die Nominierten 2023

#RACEGIRL – DAS COMEBACK DER SOPHIA FLÖRSCH, Editor*innen: Finbarr Wilbrink, Karoline Schulz

DEMON MINERAL, Editor*innen: Timothy Fryette, Nyneve Laura Minnear

NON-ALIGNED: SCENES FROM THE LABUDOVIĆ REELS, Editor*innen: Sylvie Gadmer, Mila Turajlić

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NON-ALIGNED: SCENES FROM THE LABUDOVIĆ REELS

Serbia, France, Croatia, Montenegro, Qatar 2022 – Regie: Mila Turajlić – Originalfassung: Arabisch, Englisch, Französisch, Serbisch – Untertitel: Englisch

“He was not only a witness but also a protagonist”! Nach dem Bruch mit Stalin suchte Jugoslawiens Präsident Tito Ende der 1950er Jahre neue Verbündete, um gemeinsam die Bewegung der Blockfreien Staaten zu gründen. Mit einem Schiff reiste er um die Welt, nach Ägypten, Äthiopien, Ghana, Indonesien, Indien – in Länder, die sich gerade von den jeweiligen Kolonialmächten befreit hatten. Immer mit dabei: Kameramann Stevan Labudović, der die Begegnungen mit einer 35mm-Kamera filmte. Jahrzehnte später entdeckt Regisseurin Mila Turajlić das damals gedrehte Material in einem Belgrader Filmarchiv und nimmt Kontakt mit dem hochbetagten Stevan Labudović auf. In Gesprächen und durch das Archivmaterial entsteht so ein faszinierender Bericht über eine fast vergessene Ära der Hoffnung. Monika Haas

 

Kamera: Mila Turajlić. Ton: Aleksandar Protić. Schnitt: Sylvie Gadmer, Mila Turajlić. Musik: Jonathan Morali. Produktion: POPPY PICTURES, SURVIVANCE. Produzent: Carine Chichkowsky, Mila Turajlić. Länge: 100 min.

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  • Mittwoch
    10.05.2023
  • 20:30
  • Deutsches Theater