Pressemitteilungen 2026

Unter großem Risiko in Moskau gedreht: INNERE EMIGRANTEN wird mit dem VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis ausgezeichnet

Zum neunten Mal wird beim DOK.fest München der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis verliehen. Der mit 7.500 Euro dotierte Preis wird von der VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH gestiftet und würdigt die besondere Rolle von Produzent*innen bei Dokumentarfilmen. In diesem Jahr wird die Produzentin und Regisseurin Lena Karbe für den Film INNERE EMIGRANTEN ausgezeichnet. Der Film entstand unter großem persönlichen Risiko und strengster Geheimhaltung in Moskau.

 

 

Das DOK.fest Augsburg geht in die zweite Runde (14. bis 17. Mai 2026)

Zum zweiten Mal findet das DOK.fest München auch außerhalb der Stadtgrenzen statt. Vom 14. bis 17. Mai sind in den Augsburger Programmkinos Liliom und Thalia acht Filme zu sehen. Das DOK.fest Augsburg ist durch eine Kooperation mit dem Referat für Kultur, Welterbe und Sport der Stadt Augsburg ins Leben gerufen worden.

Feierlich eröffnet wird das Festival in der Brecht-Stadt mit HELENE WEIGEL – REVOLUTIONÄRIN IM RAMPENLICHT: Der Film erzählt die Geschichte der Ehefrau Bertolt Brechts, die Anfang der 1920er Jahre in Berlin mit explosivem Stil zum Theaterstar aufstieg und später Intendantin des Berliner Ensembles wurde.

 

 

 

Das Programm des 41. DOK.fest München
 
Das Programm des 41. DOK.fest München ist veröffentlicht: Zu sehen sind 106 Filme aus 49 Ländern. Davon sind 82 Filme erstmals in Deutschland zu sehen: 23 Filme laufen in Weltpremiere, 59 weitere Filme in internationaler oder Deutschlandpremiere. Das Programmteam konnte in diesem Jahr aus 1.440 eingereichten Filmen auswählen – ein neuer Höchstwert. 

Das Programm ist in thematisch kuratierte Reihen unterteilt. In diesen repräsentiert jeweils ein Signature-Film das Reihenthema und wird von vertiefenden FokusTalks begleitet. 
 

Der neue VFF Nachwuchs-Dokumentarfilm-Produktionspreis geht an DRIVING EUROPE

Bereits seit 2018 wird beim DOK.fest München jährlich der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis verliehen. Beim diesjährigen Festival stiftet die VFF Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten mbH erstmals noch einen weiteren Preis: den VFF Nachwuchs-Dokumentarfilm-Produktionspreis. Er würdigt die besondere Rolle von Produzent*innen bei der Entstehung aktueller Hochschul-Dokumentarfilmprojekte und ist mit 3.000 Euro dotiert. Die ersten Gewinner des neuen Preises sind die Produzenten Lennart Heidtmann, Artur Althen und Felix Länge mit dem Film DRIVING EUROPE. Felix Länge ist auch Regisseur des Films.

 

WACKEN, SPORTFREUNDE STILLER und mehr Musikfilme beim 41. DOK.fest München (ab 6. Mai)

Beim 41. DOK.fest München feiern Filme über das Wacken Open Air und die Sportfreunde Stiller Weltpremiere. Außerdem laufen Filme über das Ensemble Modern, das Duo Amadou & Mariam, die Jazz-Legende Sun Ra, über Irish Folk und das weibliche Black-Metal-Trio Witch Club Satan

 

 

 

 

 

 

Einladung zur Pressekonferenz des 41. DOK.fest München

Wir laden Sie herzlich ein zur Pressekonferenz des 41. DOK.fest München:

Dienstag, 28. April, 11 Uhr
Hochschule für Fernsehen und Film München
Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München

Die neue Festivalleiterin Adele Kohout informiert Sie über das 41. DOK.fest München, das vom 6. bis 18. Mai in den Kinos und vom 11. bis 25. Mai auf der digitalen Leinwand stattfindet. Adele Kohout stellt das Programm mit 106 Filmen aus 49 Ländern vor. Als Gäste begrüßt sie bei der Pressekonferenz Julia von Heinz, Rüdiger Linhof und Florian Karner.

 

 

 

 

HELENE WEIGEL und mehr Filme über außergewöhnliche Frauen beim 41. DOK.fest München

Das 41. DOK.fest München präsentiert in der Reihe „HerStory“ neun Dokumentarfilme über das Leben und Wirken außergewöhnlicher Frauen. Darunter ist Helene Weigel (1900 – 1971), die legendäre Schauspielerin, Theater-Intendantin und Ehefrau Bertolt Brechts: Maria Wischnewskis Film HELENE WEIGEL – REVOLUTIONÄRIN IM RAMPENLICHT erzählt von der jüdischen Frau aus Wien, die Anfang der 1920er Jahre in Berlin mit explosivem Stil zum Theaterstar aufstieg und später Intendantin des Berliner Ensembles wurde. Der Film ist auch ein Porträt der künstlerisch-intellektuellen Symbiose zwischen Helene Weigel und Bertolt Brecht. Ihre Briefe werden von Birgit Minichmayr und August Diehl gelesen.

 

 

 

 

Der all inclusive Award geht an HELLO NEW BODY, HOW ARE YOU TODAY?

Das DOK.fest München vergibt in diesem Jahr zum zweiten Mal den all inclusive Award. Ausgezeichnet werden Dokumentarfilme von Filmschaffenden mit Behinderungen oder inklusiven Filmteams. In diesem Jahr wird HELLO NEW BODY, HOW ARE YOU TODAY? von Laura Kansy ausgezeichnet. Die Regisseurin ist mit Anfang 30 an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) erkrankt. In dem Film dokumentiert sie mit Hilfe ihres Partners Övünç Baran Güvenışık (Bildgestaltung, Montage) ihren neuen Alltag. 

 

 

Die Reihen des 41. DOK.fest München (ab 6. Mai)

Das DOK.fest München präsentiert in diesem Jahr seine rund 100 Festivalfilme in 15 thematisch gegliederten Reihen. Die Festivalleiterin Adele Kohout setzt einen neuen Akzent: Es gibt jeweils einen Signature-Film, der das Reihenthema repräsentiert und von einem neuen Gesprächsformat begleitet wird: FokusTalks. Daran nehmen neben den Filmgästen auch Fachexpert*innen zum jeweiligen Thema teil.

 

 

 

Die Iranerin Atena Eshtiaghi gewinnt den Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis

Die iranische Komponistin Atena Eshtiaghi gewinnt mit MATERIA PRIMA den Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis 2026. Sie erhält den Preis zum zweiten Mal nach 2024, als sie mit MY STOLEN PLANET ausgezeichnet wurde. Der Deutsche Dokumentarfilm-Musikpreis wird von der Versicherungskammer Kulturstiftung gestiftet und ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Festival würdigt mit diesem in Deutschland einzigartigen Preis die künstlerische Bedeutung von Musik in Dokumentarfilmen. Der diesjährige Gewinnerfilm MATERIA PRIMA von Regisseur Jens Schanze feiert beim 41. DOK.fest München (6. bis 18. Mai) Deutschlandpremiere.

 

Filmvermittlung rückt ins Zentrum des DOK.fest München

DOK.education, das Filmbildungsprogramm des DOK.fest München, vermittelt Schüler*innen seit über zehn Jahren, wie Dokumentarfilme gelesen werden können. In den erfolgreichen Schulklassen-Workshops der Schule des Sehens verbinden sich Medienkompetenz, Empathiebildung und kulturelle Bildung zu einer ganzheitlichen Lernerfahrung. Zwei bedeutende Erweiterungen des diesjährigen Programms sind das Gern gesehen! Ticket, das Schüler*innen mit besonderen finanziellen Herausforderungen einen kostenfreien Kino-Besuch ermöglicht, sowie das Angebot Schule des Hörens. 

 

 

 

Das 41. DOK.fest München eröffnet mit INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR

Das 41. DOK.fest München feiert am 6. Mai im Deutschen Theater Eröffnung mit INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR. Der hybride Film von Regina Schilling verbindet Spielszenen und dokumentarische Elemente. Die vielfach preisgekrönte Schauspielerin Sandra Hüller verkörpert die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926 – 1973). Der Film feiert seine Weltpremiere beim DOK.fest München. Deutschlandweit ins Kino kommt er am 25. Juni, dem 100. Geburtstag Ingeborg Bachmanns.