ZEN FOR NOTHING

Deutschland, Schweiz 2016 – Regie: Werner Penzel – Originalfassung: japanisch, englisch, deutsch – Untertitel: englisch

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Das einsame Kloster Antaiji an der Westküste Japans ist Anziehungspunkt für Pilger aus aller Welt. Auch Sabine Timoteo aus der Schweiz hat ihren Alltag für einige Zeit hinter sich gelassen, um in der Ruhe zu sich selbst zu kommen. Ein Weg, den Muho Noelke, gebürtiger Berliner und Abt des Klosters, bereits vor langer Zeit beschritten hat. Er leitet die kleine, autark lebende Gemeinschaft im Geiste des Zen-Meisters Kodo Sawaki und warnt die Heilsgläubigen und Glückssucher: "Zen bringt überhaupt nichts." In langen fast bewegungslosen Einstellungen öffnen sich die Filmbilder nach und nach für die Erfahrung von Zen. Eine humorvolle, überraschende und auch schmerzhafte Begegnung mit unserer Sehnsucht nach Erlösung. Anne Thomé

 

 

Autor: Werner Penzel in Zusammenarbeit mit Ayako Mogi, Sabine Timoteo. Kamera: Werner Penzel. Ton: Ayako Mogi. Schnitt: Ayako Mogi. Musik: Fred Frith. Produktion: Recycled TV, Werner Penzel Filmproduktion. Produzent: Peter Guyer, Madeleine Corbat, Werner Penzel. Länge: 100 min. Vertrieb: Zorro Film

Werner Penzel – Köln, Deutschland, 1950
Bevor Werner Penzel sich in den 1960er Jahren dem Filmemachen zuwandte, spielte er in diversen Rockbands und schrieb Gedichte. In den 1970ern studierte er an der Filmhochschule in München und reiste um die Welt – unter anderem verbrachte er einige Zeit in japanischen Zen-Klöstern: Auch in Antaiji. 1987 gründete er gemeinsam mit Nicolas Humbert die "CineNomad" Filmproduktion. Gemeinsam mit Humbert verwirklichte er zahlreiche Filme. Werner Penzel lebt in Awaji-shima, Japan.

#Lebensentwürfe und Spiritualität #Asien