I AM THE BLUES

Kanada 2016 – Regie: Daniel Cross – Originalfassung: Englisch – Untertitel: Andere

„You gotta feel it in the heart, you gotta feel it.“ Sie sind die lebendigen Geschichten hinter den Songs, sie sind der Sound der Südstaaten, der sumpfigen Landschaften von Louisiana, der Juke Joints, der schwül-trägen Nachmittage vor dem heruntergekommenen Blue Front Café: eine Handvoll Musiker in Mississippi, „Blues Devils“, die ihre Erinnerungen teilen. Bobby Rush etwa, der als Kind auf den Baumwollfeldern arbeitete und davon träumte, mit Chuck Berry auf der Bühne zu stehen. Oder Barbara Lynn, die sich mit zwanzig für die Musik entschied. Ihre Mutter kündigte den Job in der Büchsenfabrik, um sie auf Tour zu begleiten. Heute sind sie alt, doch ihr Leben gehört immer noch der Blue Note und dem Chitlin' Circuit. Selten hat ein Film so gegrooved! Samay Claro

                                                                                                                                                       

Vorfilm beim Open Air: TRAIN, Regie, Kamera, Schnitt: Marie-Elisa Scheidt, John Koster, Prod.: BR, HFF München, Filmallee

Autor: Daniel Cross. Kamera: John Price. Ton: Emmet Henchey. Schnitt: Ryan Mullins. Musik: Kim Ho. Produktion: EyeSteelFilm. Produzent.in: Daniel Cross, Bob Moore. Länge: 106 min.

Daniel Cross
Der kanadische Dokumentarfilmer machte sich mit seiner Firma EyeSteelFilm als Produzent der international erfolgreichen Filme UP THE YANGTZE (2007) und LAST TRAIN HOME (2009) einen Namen. Seine Projekte spiegeln seine Überzeugung, mit dem filmischen Medium soziale Veränderungen herbeizuführen zu können.

CHAIRMAN GEORGE, CAN 2005, 72 Min.
S.P.I.T.: SQUEEGEE PUNKS IN TRAFFIC, CAN 2001, 80 Min.
THE STREET: A FILM WITH THE HOMELESS, CAN 1997, 78 Min.

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