DEAD WHEN I GOT HERE

Großbritannien, Mexiko 2015 – Regie: Mark Aitken – Originalfassung: Spanisch – Untertitel: Englisch

„I was dead when I got here“, so erzählt Josué, wie er vor Jahren in das Asyl für Obdachlose, Drogensüchtige und psychisch Kranke am Rande der mexikanischen Stadt Juárez gebracht wurde. Inzwischen Hausmeister, Pfleger und Seelsorger in der provisorischen Anstalt, versucht er den Bewohnern das entgegen zu bringen, was ihn selbst vor Jahren ins Leben zurückgeholte: Mitgefühl und Vergebung. Doch dass er den Kontakt zu seiner Tochter verloren hat, bleibt eine offene Wunde. Ein Film, der in starken, ruhigen und ehrlichen Bildern von Leid und Einsamkeit, aber auch von Hoffnung erzählt. Laura Zeitler

Kamera: Mark Aitken. Ton: Jonas Andreas Jensen, Mark Aitken. Schnitt: Sibila Estruch. Musik: Mark Pilkington, David Knight. Produktion: Tacit Films. Produzent.in: Mark Aitken. Länge: 72 min.

Mark Aitken
Seit mehr als 20 Jahren dreht und produziert Mark Aitken unabhängig Filme und ist als Dozent tätig. Er hat bereits verschiedene Preise für seine Werke gewonnen und wurde unter anderem bei der IDFA 2006 nominiert. Sein letzter Film FOREST OF CROCODILES wurde 2010 auf BBC World in über 100 Ländern gezeigt und weltweit verkauft.

FOREST OF CROCODILES, UK 2009, 52 Min.
THIS WAS FOREVER, UK 2007, 10 Min.
UNTIL WHEN YOU DIE, UK 2006, 29 Min.

#Politik und Gesellschaft #Lateinamerika

DOK.horizonte 2016
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    OmeU, Q&A mit Mark Aitken
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    OmeU, Q&A mit Mark Aitken