THE FEAR OF 13

Großbritannien 2015 – Regie: David Sington – Originalfassung: Englisch

Da sitzt ein Mann auf einem Stuhl, sein Schädel ist kahlrasiert. Er erzählt. Der Mann könnte Schauspieler sein, denn er erzählt performativ und eloquent. Und doch ist es seine eigene unglaubliche Geschichte, die wir hören – über Verbrechen, Todesurteil, Flucht, zurück bis in die Kindheit und wieder in die Gegenwart. Wenn er die Wächter in seinem Trakt beschreibt, dann rasseln seine Hände mit den Schlüsseln – eine kongeniale Tonregie lässt uns das Geräusch dazu hören. Logische Konsequenz, dass wir sie auf einmal auch sehen, die Suchscheinwerfer, den Polizeihubschrauber, die Tanksäulen, die geklauten Autos, die Angst, das Adrenalin. THE FEAR OF 13 ist eine umwerfende Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm, spannender als jeder Thriller. Julia Teichmann

 

Kamera: Clive North. Ton: Vince Watts. Schnitt: Robert Sternberg, David Fairhead, Horatio Queiro. Musik: Philip Sheppard. Produktion: DOX Productions Ltd. Produzent: David Sington, Christopher Riley. Länge: 96 min. Vertrieb: Dogwoof Global Verleih: RTL Television GmbH

David Sington
Sington studierte Naturwissenschaften am Trinity College in Cambridge. Ab 1983 arbeitete er als Journalist für den BBC World Service. 1987 wechselte er zum Fernsehen. 1999 gründete er seine eigene Produktionsfirma. Sington arbeitet als Produzent, Drehbuchautor, Regisseur, Autor und Journalist.

IN THE SHADOW OF THE MOON, GB 2007, 100 Min.

#Verbrechen und Strafe #USA/Kanada