DOK.digital – Preis für neue Erzählformate

Gestiftet von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), dotiert mit 2.500 Euro

Was sind zeitgemäße Formen für journalistisch-faktische oder dokumentarische Inhalte? Wie lassen sich die Möglichkeiten neuer Formate nutzen, um ein anspruchsvolles Publikum zu begeistern?

Mit dem Preis DOK.digital sucht das DOK.forum Antworten auf die Frage, wie sich die Weiterentwicklung technischer Möglichkeiten auf die Erzählung von dokumentarischen oder journalistisch-faktischen Inhalten auswirkt. Ziel ist es, die Entstehung neuer innovativer Projekte, die verschiedene mediale Formate und Plattformen sinnvoll mit dem Inhalt verbinden, zu fördern.

Journalist.innen, Filmemacher.innen, Games Designer.innen und Produzent.innen aus dem deutschsprachigen Raum sind ab Dezember 2021 eingeladen, ihre fertig gestellten Arbeiten einzureichen.

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird im Rahmen der DOK.forum Perspektiven im Mai 2022 verliehen. 

 

Was wir suchen

Wir suchen herausragende Projekte, die durch neue Erzählformen unterschiedliche Perspektiven eröffnen, das Publikum aktiv miteinbeziehen und Geschichten erlebbar machen. Projekte, die die Möglichkeiten digitaler Medien ausloten und jenseits des linearen Erzählens journalistisch-faktische oder dokumentarische Inhalte vermitteln.

 

Kriterien für die Einreichung

Ein Projekt kommt für die Auswahl für DOK.digital infrage, wenn folgende Anforderungen erfüllt sind:


Einreichung durch

  • Kollektiv oder Einzelpersonen
  • Junge Talente mit ihrem ersten oder zweiten Projekt


Produktion

  • innerhalb des deutschsprachigen Raums (D/A/I/CH)
  • Produktionszeitraum von Herbst 2020 bis Frühjahr 2022


Inhalt & formaler Ansatz

  • Relevanter Inhalt mit dokumentarischem und/oder journalistischem Ansatz
  • Digitale Formate
  • Konsequente Verknüpfung von Inhalt und Form
  • Potential für eine sinnvolle Interaktion mit dem Publikum


Weitere Bedingungen

  • Möglichkeit zur Präsentation im Rahmen des hybriden DOK.forum 2022
  • Bereitschaft zur aktiven Einbringung in das Alumni-Netzwerk von DOK.digital bei Nominierung

Einreichunterlagen und Deadline

Sowohl abgeschlossene als auch veröffentlichte Projekte können eingereicht werden. Folgende Unterlagen sind notwendig:

  • Kontaktdaten der Einreichenden
  • Link zur Ansicht des Projekts
  • Exposé / Projektbeschreibung
  • Zielsetzung des Projekts
  • Vita der Einreichenden / Profil der Produktionsfirma
  • Werkverzeichnis


Einreichschluss ist der 01. Februar 2022.

Preisvergabe und Präsentation

Die Preisvergabe findet im Rahmen des DOK.forum beim 37. DOK.fest München (04. bis 15. Mai 2022) statt. Vorausgewählte Projekte werden öffentlich in Anwesenheit der Jury präsentiert.

Kontakt

forum@dokfest-muenchen.de

 

 

Preisträger.innen 2021: SAFESPACE von Whitney Bursch, Säli El Mohands, Rosa Fabry, Saphira Siegmund, Lea Wessels, Ariane Böhm, Elena Münker und Kim Neubauer

Jurybegründung

„Eine junge Redaktion schafft Inhalte rund um die Themen psychische und physische Gesundheit und Well-being für ein noch jüngeres und schwer zu erreichendes Publikum. Plattform der Wahl ist TikTok, wo dieses Publikum zuhause ist. Das Team von SAFESPACE kommuniziert authentisch und auf Augenhöhe, das Feedback der Community wird direkt aufgenommen und in neue Inhalte überführt. SAFESPACE bietet in der Tat einen geschützten Raum auf einer Plattform, in der sich gerade sehr junge Nutzer.innen wie zuhause fühlen und nach Gleichgesinnten suchen. Eine Plattform, die wie viele andere Social-Media-Kanäle auch nicht immer ganz unschuldig ist an problematischen Körperbildern und Verunsicherung durch die vielen perfekt inszenierten Bilder/Videos und negativen Kommentare."

Jury 2021

Volker Bach (Leitung MIZ Babelsberg und ALEX Berlin)
Prof. Dr. Lena Gieseke (Professorin für Bildorientierte Medientechnologien an der HFF Konrad Wolf)
Matthias Leitner (Freier Autor, Digital Storyteller und Strategie Designer)
Sabrina Scharpen (Lead Formatentwicklung HR Neue Medien / ZDF)
Jutta Schirmacher (Referentin Medienkompetenz und Jugendschutz BLM)