Deutscher Dokumentarfilm-Musikpreis 2026
Der Preisträger und die Nominierungen für den 14. Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis.
MATERIA PRIMA gewinnt Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis 2026
Der diesjährige Deutsche Dokumentarfilm-Musikpreis 2026 geht an Atena Eshtiaghi für ihre musikalische Arbeit in dem Film MATERIA PRIMA (Regie: Jens Schanze). In der Begründung der Jury heißt es:
"Mit ihrer Musik zu MATERIA PRIMA gelingt es Atena Eshtiaghi, den Bildern von Beginn an eine zusätzliche Tiefe zu verleihen und eine eigene erzählerische Ebene zu eröffnen. Die Musik fungiert dabei als eigenständige narrative Kraft, die den Film sensibel begleitet und zugleich dramaturgisch präzise erweitert."
Lesen Sie die vollständige Jurybegründung.
Ein Preis für herausragende Dokumentarfilm-Kompositionen
Einzigartig im deutschsprachigen Raum, würdigt der Deutsche Dokumentarfilm-Musikpreis eine Komposition für einen abendfüllenden Kino-Dokumentarfilm, die sich auf besondere Art und Weise mit der dokumentarischen Filmerzählung verbindet. Der Preis versteht sich als Plattform für die Arbeit der Komponist*innen und den Wert der Musik als erzählerische Ebene im Dokumentarfilm.
Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet wird der*die Komponist*in des Films. Die Vergabe findet im Rahmen des DOK.fest München statt.
Shortlist 2026
FIRST LAP CRASH
CH, 2026, Liam Erlach, 73 Min.
Musik: Tobias Preisig
FLUSS
DE, 2025, Timo Grosspietsch, 83 Min.
Musik: Vladyslav Sendecki
MATERIA PRIMA
DE, 2026, Jens Schanze, 90 Min.
Musik: Atena Eshtiaghi
NICHTS BLEIBT UND NICHTS VERSCHWINDET
DE, 2026, Paul Sonntag, 75 Min.
Musik: Fabian Kalker
SCHWARZE HÄUSER
DE, 2026, Katrin Sikora, 90 Min.
Musik: Marcus Sander
SIRI HUSTVEDT - DANCE AROUND THE SELF
DE, CH, 2026, Sabine Lidl, 110 Min.
Musik: Balz Bachman
WHEN PIGS FLY
DE, 2026, Denise Riedmayr, 80 Min.
Musik: Marja Burchard
ZIRKUSKIND
DE, 2025, Julia Lemke und Anna Koch, 86 Min.
Musik: Nils Kacirek und Jörg Hochapfel
Rückblick Preisträgerfilme
2020
Regie: Lukas Pitscheider
Komposition: Klemens Bittmann, Christian Bakanic und Christofer Frank
2017
6 JAHRE, 7 MONATE UND 16 TAGE – DIE MORDE DES NSU
Regie: Sobo Swobodnik
Komposition: Elias Gottstein
2015
Regie: Nicolas Steiner
Komposition: Jan Miserre und John Gürtler, Paradox Paradise
2014
MERET OPPENHEIM – EINE SURREALISTIN AUF EIGENEN WEGEN
Regie: Daniela Schmidt-Langels
Komposition: Ulrike Haage


















