DOK.fest München 2021 @home

Das DOK.fest München 2021 findet online statt.

Wir feiern das Dokumentarfilmkino! Unsere Vision für das DOK.fest München 2021 war eine duale Festivaledition, die unser Programm auf die große Kinoleinwand und auf die „digitale Leinwand“ zu Ihnen nachhause bringen sollte. Doch angesichts der weiter unsicheren Entwicklung der COVID-19-Pandemie mussten wir unsere Planungen ändern: Das 36. DOK.fest München 2021 wird erneut online stattfinden. Wir verlängern das DOK.fest München @home um eine Woche bis 23. Mai.

130 der besten internationalen Dokumentarfilme des Jahres auf dem Bildschirm

Vier große Wettbewerbe präsentieren die Höhepunkte des internationalen Filmschaffens. Die Gastlandreihe DOK.guest Kanada zeigt die kanadische Gesellschaft abseits politischer Schlagzeilen. In der Retrospektive entdecken wir fünf Jahrzehnte DEFA-Dokumentarfilm und mit der Hommage an Helena Třeštíková stellen wir das Werk einer renommierten tschechischen Regisseurin vor.

Die Branchenplattform DOK.forum @home bietet Case Studies, Workshops, Panels und einen Marktplatz, der Filmemacher.innen und Entscheidungsträger.innen aus dem deutschsprachigen Raum zusammenbringt – live und online.

Das Festivalprogramm und den Ticketvorverkauf finden Sie ab Ende April 2021 auf unserer Homepage.

 

Statements zum DOK.fest München 2021 @home

Festivalleiter Daniel Sponsel: „Wir sind uns unserer vielfältigen Verantwortung bewusst: Einerseits wollen wir unbedingt zurück in die Kinos. Das Team hat mit großem Engagement und hohem Aufwand eine duale Edition vorbereitet. Andererseits hat sich die Situation wieder verschlechtert und wir stehen dabei in einer gesellschaftlichen Pflicht. Bis Mitte April sind wir im Lockdown, es gibt Reisebeschränkungen, und die weiteren Prognosen stimmen uns nicht optimistisch. Selbst wenn es Anfang Mai möglich sein sollte, Kulturveranstaltungen stattfinden zu lassen, ist es angesichts des nötigen zeitlichen Vorlaufs, der logistischen Herausforderungen und der Kosten nicht mehr möglich, ein Festival zu organisieren, das den hohen Erwartungen gerecht wird. Wir präsentieren unser Programm deshalb online auf der digitalen Leinwand: großartige Filme, zahlreiche interessante Filmgespräche und ein sehenswertes Rahmenprogramm.“

Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Digitales: „Im vergangenen Jahr nahm das DOK.fest München eine Vorreiterrolle ein: Das Festival bewies, dass tolle Inhalte auch online auf Interesse stoßen, und konnte so große neue Zuschauergruppen erschließen. So schwierig die aktuelle Situation auch ist: Das DOK.fest München ist bestens aufgestellt, sein Programm auf der digitalen Leinwand zu präsentieren. Deshalb unterstützen wir die Online-Version in diesem Jahr gerne mit über 350.000 Euro. Wir freuen uns, in Bayern ein solch modernes, zukunftsweisendes und großes Filmfestival zu haben. Noch schöner wird es, wenn wir bei der nächsten Edition hoffentlich wieder gemeinsam spannende Filme im Kino ansehen können.“

Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München: „Das Team um Daniel Sponsel hat monatelang zweigleisig geplant und alles versucht, um Anfang Mai sein Programm in die Münchner Kinos zu bringen. Leider sind Präsenzveranstaltungen derzeit nicht umsetzbar. Wir unterstützen auch die neuen Pläne mit den vorgesehenen Mitteln, zumal die Erfahrungen der letzten Edition rundum positiv waren. Und so freue ich mich mit allen Dokumentarfilmfans aus München und ganz Deutschland auf das Festival im Mai. In dieser schwierigen Lockdown-Zeit ist es noch wertvoller, dass das DOK.fest München Fenster in faszinierende, fremde Welten bietet.“

Dorothee Erpenstein, Geschäftsführerin des FilmFernsehFonds Bayern: „So sehr wir uns auch wünschen, endlich wieder all die großen Dokumentarfilme im Kino zu sehen, an Fachveranstaltungen teilzunehmen und gemeinsam zu diskutieren – auch in diesem Jahr bleiben uns nur die Begegnungen im virtuellen Raum. Ich freue mich, dass das DOK.fest dies ermöglicht und wir trotz der aktuellen Situation in den Genuss eines einzigartigen Programms kommen. Daniel Sponsel und seinem Team wünsche ich ein erfolgreiches Festival, viele Zuschauer.innen und unvergessliche Filmmomente.“