DOK.fest goes schwere reiter
Auch 2026 stehen sechs Montage im Zeichen des Films in der Spielstätte schwere reiter. Dem Veranstaltungsort entsprechend präsentieren wir im Rahmen der Kooperation Dokumentarfilme, die sich den performativen Künsten Tanz, Theater und Musik widmen.
Am 16. November werden zwei Kurzfilme präsentiert, die sich auf unterschiedliche Weise mit Identitätssuche und Identitätsverlust auseinandersetzen. Dabei rückt das Gehen in den Vordergrund – ebenso wie die Erfahrung, es nicht mehr zu können.
Zu Gast für ein anschließendes Filmgespräch: Regisseurinnen Judith Hummel und Lenia Friedrich
Eintritt: 9,00 Euro
- Zum Ticketkauf bei Rausgegangen, außerdem Abendkasse am Veranstaltungstag ab 19 Uhr im schwere reiter Studio (Dachauer Straße 114a, 80636 München)
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ÖSTERREICH IM NIEMANDSLAND – WO KOMME ICH HER?
Österreich 2023 – Regie: Judith Hummel – Originalfassung: Deutsch

Der dritte Kurzfilm aus der Trilogie von Judith Hummel konzentriert sich auf Mutter Margret, der auf der letzten Etappe durch Österreich von Tochter Judith Fragen gestellt werden – Fragen zu sich selbst. Im Gehen reflektiert sie über Familienherkunft, die Beziehung zur eigenen Mutter und Tochter und darüber, wo sie heute steht, in einem Moment, in dem die eigenen Eltern sterben und sie die Pflege der eigenen Mutter übernommen hat. Sie liebt, sie hadert, sie gibt, sie lacht, sie zweifelt, sie öffnet – all das, was Beziehungen ausmacht. Der Film ist ein Beziehungsporträt, ein Mutter-Tochter-Porträt.
Credits
Kamera: Laura Kansy. Schnitt: Laura Kansy. Musik: Evi Keglmaier. Dramaturgie: Ulrike Wörner von Faßmann. Ton: Nicolas Sierig. Grafik: Stephanie Roderer. PR: Beate Zeller.
SO IST DAS LEBEN UND NICHT ANDERS.
Deutschland 2024 – Regie: Lenia Friedrich – Originalfassung: Deutsch – Untertitel: Englisch – Länge: 13 min.
Frau Miko wohnt gleich nebenan. Sie ist alt, sehr alt, vielleicht sogar schon hundert – wer kann das schon wissen? Denn Frau Miko vergisst Dinge. Und genau das ist für die Regisseurin und Animatorin der Anlass, über ihr eigenes Älterwerden zu sinnieren: Was ist, wenn wir unsere Erinnerungen verlieren, was bleibt uns dann noch? Animationsfilme waren immer schon ein wunderbares Medium, um den großen philosophischen Fragen nachzugehen. Und so nimmt uns dieser kurze, ganz und gar meisterhaft gearbeitete Film behutsam mit auf seine Gedanken-Reise. Pure Kinomagie. Jan Sebening
Biografie
Lenia Friedrich ist ausgebildete Bauzeichnerin. Fand dann ihren Weg über Grafik und Illustration zur Animation. Darüber hinaus arbeitet sie auch in den Bereichen Installation und kreiert multimediale Arbeiten. Nach ihrem Diplom in Medienkunst 2024 an der KHM arbeitet sie freiberuflich.
Filmografie (Auswahl)
DISTORTED MEMORIES, DE 2024 (Augmented Reality Installation)
MUTTERMALE, DE 2021, 9 Min. (Animadok)
Nominiert für den Student Award
Der Student Award präsentiert herausragende Dokumentarfilme von Studierenden deutschsprachiger Filmhochschulen. Die Filme sind nominiert für den megaherz Student Award, dotiert mit 3.000 Euro.
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Keine Jugendfreigabe
Credits
Englischer/Originaltitel: LIFE IS LIKE THAT AND NOT OTHERWISE.. Autor*in: Lenia Friedrich. Ton: Lenia Friedrich. Schnitt: Lenia Friedrich. Musik: Fabian Widmann, Milan Raduz. Animation: Lenia Friedrich, Studio Huckepack (Friedrich Schäper, Anna Spiridonova), Judith Bornmann. Dialog Bearbeitung: Steffen Pfauth. Mischung: Judith Nordbrock. Produktion: Lenia Friedrich & Academy of Media Arts Cologne. Produzent*in: Lenia Friedrich.

