DOK.fest goes Afrikanische Filmtage: TUKKI

 

Filmische Perspektiven vom afrikanischen Kontinent, jenseits gängiger Klischees und medialer Stereotypen – das präsentieren die Afrikanischen Filmtage München im nunmehr 16. Jahr.

Das DOK.fest München zeigt in Kooperation den Dokumentarfilm TUKKI – DES RACINES AU BAYOU / FROM ROOTS TO BAYOU, der beim Africa International Film Festival 2025 den Preis der Kategorie „Best International Documentary“ gewann.

Nach dem Film laden wir Sie herzlich zu einem Get-together mit Drinks, Snacks und Beats ein.

 

Eintritt: 7,00 Euro und ermäßigt 5,00 Euro, Vorverkauf bei München Ticket ab dem 28.09.2026

 

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  • Sa., 17.10.26
    20.30
    Gasteig HP8 Projektor


    Ticket

TUKKI – DES RACINES AU BAYOU / FROM ROOTS TO BAYOU

Ghana/Nigeria/Senegal/Frankreich/USA 2026 – Regie: Alune Wade – Originalfassung: Englisch – Untertitel: Englisch – Länge: 92 min.

Alune Wade, ein senegalesischer Jazzmusiker, reist durch Westafrika bis nach New Orleans, wo er auf andere Musiker trifft, die Genres wie Highlife und Second-Line-Brassband-Musik meistern, und gemeinsam mit seiner Band und diesen Musikern ein neues Album aufnimmt.

Der Film verfolgt jeden Schritt seiner Reise durch den Senegal, Nigeria, Ghana und die Stadt New Orleans, wo der Jazz entstanden ist, und geht dabei über die bloße Nachzeichnung des Erbes afrikanischer musikalischer und kultureller Traditionen in der Diaspora hinaus. „Tukki“ – was auf Wolof „Reise“ bedeutet – bringt Stimmen von beiden Seiten des Atlantiks in neuen Dialogen rund um den Jazz zusammen und beleuchtet dabei Spiritualität, kulinarische Traditionen und die Paradenkunst in der heutigen Welt.

Der Film verwebt Interviews mit Wissenschaftlern, Musikern und Kulturschaffenden mit Studio- und Live-Auftritten und schafft so einen neuen Ansatz für das Dokumentarkino. Die Musik ist mehr als nur ein Soundtrack: Sie erzeugt unterschiedliche Stimmungen und Eindrücke der einzelnen Orte und lädt zu neuen Sicht- und Hörweisen ein.

 

Biografie

Der senegalesische Bassvirtuose, Komponist und Sänger Alune Wade gilt in der internationalen Jazz- und Afrobeat-Szene als „Supertalent“. Mit seinem vielseitigen, tief verwurzelten Spielstil am Bass hat er sich als treibende Kraft etabliert, die dem afrikanischen Jazz neue Vitalität verleiht. Von seiner Heimatstadt Dakar im Senegal aus hat Alune Wade eine bemerkenswerte Karriere aufgebaut und mit einer beeindruckenden Reihe musikalischer Legenden zusammengearbeitet, darunter Youssou N’Dour, Gregory Porter, Blick Bassy, Fatoumata Diawara und viele andere. Als wahrhaft kosmopolitischer Künstler schlägt Alune Wade mit seiner Musik eine Brücke zwischen Afrika, Europa und den Vereinigten Staaten und begeistert das Publikum mit seinem globalen Sound und seiner einzigartigen musikalischen Vision.

 

Co-Regie: Vincent Le Gal. Produktion: La Chemise Productions. Produzent*in: Vincent Le Gal.

  • Sa., 17.10.26
    20.30
    Gasteig HP8 Projektor


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