Schule des Hörens 2026 von DOK.education

Seit über zehn Jahren ermöglicht die Schule des Sehens von DOK.education Schüler*innen den Zugang zum künstlerisch erzählenden Dokumentarfilm. Dank der großzügigen Unterstützung der Franz Grothe-Stiftung freuen wir uns, das angesehene Schulprogramm von DOK.education um ein neues Projekt erweitern zu können: Mit der Schule des Hörens fördern wir den kreativen Zugang zur Welt der Filmmusik und machen Klang als dramaturgisches Element erfahrbar.
 
Die Schule des Hörens rückt gezielt die Bedeutung von Klang, Musik und Komposition im dokumentarischen Erzählen in den Mittelpunkt und macht damit die Arbeit von Komponist*innen, Musiker*innen und Sounddesigner*innen sichtbar. Während des 41. DOK.fest München im Mai 2026 bietet DOK.education den Fokustag Schule des Hörens in der Pasinger Fabrik an. Lehrkräfte können einen 90-minütigen Workshop buchen, der von einer Filmvermittlerin gemeinsam mit einer*m Filmkomponist*in gestaltet wird. So wird der musikalische Blick auf die filmische Erzählung praxisnah vertieft. Durch Seh- und Höraufträge, Gespräche mit den Filmschaffenden wird Filmmusik als künstlerisches Ausdrucksmittel erfahrbar. Ein Bestandteil des Programms ist die Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz in der Musik. 

Lehrkräften steht ein umfassendes Begleitmaterial für die Vor- und Nachbereitung des Films zu Verfügung. Im zusätzlichen Online-Kinosaal erleben Schulklassen, wie Musik filmische Wirkung formt, Emotionen trägt und Geschichten miterzählt. Das digitale Videoseminar steht ein Jahr lang zur Verfügung und kann deutschlandweit flexibel in verschiedenen Unterrichtskontexten eingesetzt werden.

Die Franz Grothe-Stiftung wurde von dem Komponisten, Pianisten und Dirigenten Franz Grothe 1960 in Bad Wiessee gegründet und ist Rechtsnachfolgerin seines künstlerischen Gesamtschaffens. Das dazugehörige Archiv ist Ansprechpartner für Forschungszwecke und dient der Pflege seines musikalischen Nachlasses. Im Stiftungszweck ist die Förderung der Tonkunst verankert.