WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT
Deutschland 2026 – Regie: Daniela Magnani Hüller – Originalfassung: Deutsch, Portugiesisch – Untertitel: Englisch – Länge: 91 min.
„Es wird eine Reise werden“ - das schrieb die Regisseurin in ihrer allerersten Filmidee. Sie hatte mit 16 Jahren eine schreckliche Gewalttat überlebt und war auch eines: Dankbar für die Menschen, die manchmal durch eine kleine Geste, eine besondere Achtsamkeit oder auch nur durch ihr Da-Sein, dafür gesorgt haben, dass sie, wie sie weiter schreibt, „die Hoffnung in die Menschen und das Gute schöpfen” konnte. Unfassbar klar und mit kinematografischer Verve erzählt, mal spielerisch detailverliebt, mal sachlich, nüchtern und brutal, geht die Filmemacherin all den Fragen nach, die in ihr aufkommen. Sie rekonstruiert eine Odyssee, die sie damals bis nach Rio führte. Denn ja: Manchmal muss man um die halbe Welt reisen, um ganz bei sich anzukommen. Jan Sebening
Biografie
Daniela Magnani Hüller ist eine deutsch-brasilianische Filmemacherin. Nach dem Bachelorabschluss in Medien und Kommunikation, studiert sie seit 2019 Dokumentarfilmregie an der HFF München. 2023 gewann sie den DOK.talent Award beim DOK.fest München für den Pitch ihres Debüt Projektes.
Filmografie
ELF MAL MORGEN - BERLINALE MEETS FUßBALL – RAUSWACHSEN, DE 2024, 12 Min.
ARTHROCALYPSE, DE 2023, 5 Min.
DRIVING FORCE, DE 2022, 30 Min.
Nominiert für den Student Award
Der Student Award präsentiert herausragende Dokumentarfilme von Studierenden deutschsprachiger Filmhochschulen. Die Filme sind nominiert für den megaherz Student Award, dotiert mit 3.000 Euro.
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Englischer/Originaltitel: Sometimes, I imagine them all at a party. Autor*in: Daniela Magnani Hüller. Kamera: Noah Böhm. Ton: Nadja Ißler. Schnitt: Melanie Jilg. Produktion: Bildersturm Filmproduktion. Produzent*in: Birgit Schulz. Weitere Produzent*innen: HFF München. Verleih: Real Fiction Filmverleih.

