JE M'APPELLE HUMAIN

Kanada 2020 – Regie: Kim O'Bomsawin, Andrée-Anne Frenette – Originalfassung: Französisch, Innuinaqtun – Untertitel: Englisch

„Für mich ist Poesie ein zarter Moment wie dieser, wo du zu deiner Seele zurückkehrst und sie sprechen lässt.“ Joséphine wurde als Kind der Innu im nordwestlichen Québec geboren und hat trotz langer Jahre in einem Pensionat für „Indianerkinder“ nie die Verbindung zu ihrer Kultur verloren. Mit über 60 Jahren begann sie, ihre Gedichte zu veröffentlichen. „Innu“ bedeutet in ihrer Sprache „menschlich“. Kim O’Bomsawin, Regisseurin mit indigenen Wurzeln, hält mit Joséphine Bacon Rückschau auf ihr Leben und reist mit ihr und engen Freundinnen in das Land ihrer Ahnen – auf der Suche nach Papakassik, dem König der Karibu. Bacons Gesicht trägt die Spuren des Lebens und ist darin so lebendig und schön wie ihre Heimat. Ysabel Fantou

Wir präsentieren die Deutschlandpremiere des Films.

Keine Jugendfreigabe

Englischer/Originaltitel: CALL ME HUMAN. Autor: Kim O'Bomsawin. Kamera: Hugo Gendron, Michel Valiquette. Ton: Lynne Trépanier, Luc Raymond. Schnitt: Alexandre Lachance. Musik: Alain Auger. Produktion: Terre Innue. Produzent: Andrée-Anne Frenette. Länge: 78 min. Vertrieb: Producer. Verleih: Producer

 

Kim O’Bomsawin

Die kanadische indigene Filmemacherin und Human-Rights-Aktivistin aus der First Nation der Abenaki beschäftigt sich mit Themen der indigenen Völker in Kanada und den USA. Sie studierte Soziologie und arbeitet als Dokumentarfilmregisseurin und -autorin.

 

Fimografie

CALL ME HUMAN, CA 2020, 78 Min.
QUIET KILLING, CA 2018, 76 Min.
THE RED LINE, CA 2014


DOK.guest Kanada

Der Kanada-Fokus ist Teil von Kanadas Kulturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020/21. Er wird unterstützt durch das Canada Council for the Arts, Telefilm Canada und die Regierung von Kanada. Neben der Filmreihe umfasst der Kanada-Fokus eine Delegation kanadischer Filmschaffender beim DOK.forum Marktplatz.

 

 

In Kooperation mit

 

#Nordamerika

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