THE WOMAN WHO POKED THE LEOPARD
Deutschland, Südafrika, Uganda, USA 2025 – Regie: Patience Nitumwesiga – Originalfassung: Englisch – Untertitel: Englisch, Ohne – Länge: 108 min.
„You should have died at birth“ fordert Dr. Stella Nyanzy in ihrem Geburtstagsgedicht für Yowery Museveni. Die Wissenschaftlerin, Poetin, Feministin und eine der wichtigsten politischen Aktivistinnen Ugandas nimmt kein Blatt vor den Mund im Kampf gegen den seit vier Jahrzehnten regierenden Autokraten. Für ihr Gedicht wird Nyanzi verhaftet, verurteilt und im Gefängnis gefoltert. Nach ihrer Freilassung macht sie weiter. Drei Jahre begleitet Regisseurin Patience Nitumwesiga sie von ihrer Kandidatur als Parlamentarierin bis zu ihrer Entscheidung ins Exil nach Deutschland zu gehen. Sie polarisiert im Privaten wie im öffentlichen Raum. Doch die Kraft ihres Aktivismus ist beeindruckend und ansteckend.
Man fragt sich: was braucht es noch, um Veränderung zu schaffen? Barbara Off
Biografie
Patience Nitumwesiga studierte Drama an der Makerere Universität in Kampala in Uganda. Die ostafrikanische Film- und Theaterregisseurin arbeitet auch als Autorin, Fotografin und Produzentin. Ihre Kurzfilme liefen auf Festivals weltweit. THE WOMAN WHO POKED THE LEOPRAD ist ihr erster langer Dokumentarfilm.
Filmografie
JANGU, UG, 2022, 15 Min.
HEAVEN SOUNDS BORING, UG, 2020, 23 Min.
COMMUNION, UG, 2018, 8 Min.
Englischer/Originaltitel: The Woman Who Poked The Leopard. Produktion: Shagika (Uganda), parabellum film (Germany). Produzent*in: Patience Nitumwesiga, Rosie Motene, Phil Wilmot, Natalia Imaz, Menzi Mhlongo. Weitere Produzent*innen: Patience Nitumwesiga, Rosie Motene, Phil Wilmot, Natalia Imaz, Menzi Mhlongo.

