MATABELELAND
Kenia 2025 – Regie: Nyasha Kadandara – Originalfassung: Andere, Englisch, Ndebele – Untertitel: Englisch – Länge: 76 min.
„Ich verstehe nicht, was in der Familie meines Vaters schiefläuft“, frägt sich Chris, der seine Heimat Simbabwe verließ, um in Botswana ein besseres Leben zu führen. Doch den Fluch, der auf seiner Familie seit den 80er Jahren lastet, konnte er nicht abschütteln.
Damals wurden unter Präsident Mugabe Tausende der Volksgruppe der Ndebele in der Region Matabeleland getötet. Chris’ Vater war einer von ihnen. Bis heute wurde das Massaker nicht aufgearbeitet. Doch die Entmachtung Mugabes 2017 gibt Chris’ Familie die Möglichkeit, die sterblichen Überreste des Vaters zu begraben und endlich Frieden zu finden. Regisseurin und Kamerafrau Nyasha Kadandara zeichnet ein empathisches Porträt eines Mannes, der sich seinem intergenerationellen Trauma stellt. Unterstützt von der eindrücklichen Filmmusik, gelingt ein positives Porträt über Heilung und Neubeginn. Barbara Off
Keine Jugendfreigabe
Biografie
Die gebürtige Simbabwerin Nayasha Kadandara hat einen Master in Journalismus und Dokumentarfilm der Columbia Journalism School. Die Arbeiten der Regisseurin und Kamerafrau liefen weltweit auf bekannten Filmfestivals. MATABELELAND ist ihr Debüt-Dokumentarfilm.
Filmografie
LE LAC, 2019, 10 Min.
QUEENS & KNIGHTS, 2016, 8 Min.
THROUGH THE FIRE, 2015, 23 Min.
Nominiert für die DOK.horizonte Competition – Cinema of Urgency
Die für diesen Preis nominierten Filme erzählen Geschichten aus dem Globalen Süden. Sie werden gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ, der Preis ist dotiert mit 5.000 Euro. Preisstifterin ist die Petra-Kelly-Stiftung.

Gefördert durch
Mit den Mitteln des

Kamera: Nyasha Kadandara. Schnitt: Jordan Inaan. Musik: Eduardo Aram, Gabriel Milliet. Produktion: LBX Africa. Produzent*in: Sam Soko. Weitere Produzent*innen: Bob Moore. Vertrieb: Bigger Motion.

