MAÏA PLISSETSKAÏA ASSOLUTA

Frankreich 2002 – Regie: Elisabeth Kapnist – Co-Regie: Christian Dumais-Lvowski – Originalfassung: russisch, französisch – Untertitel: Englisch – Länge: 58 min.

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FILMMUSEUM So 4.5. 11.00

Der Name Maïa Plissetskaïa ist untrennbar mit der Geschichte des russischen Balletts verbunden. Sie war die "Ballerina Assoluta" des Bolschoi-Theaters, dem sie von 1943-1988 angehörte. Durch ihre Interpretation des "Schwanensees" prägte sie entscheidend den klassischen Tanzstil des 20. Jahrhunderts. Ihre Virtuosität machte sie zu einer der meist angesehenen Künstlerinnen der Sowjetunion. Ihre Weigerung, in die Partei einzutreten, brachte für Maïa Plissetskaïa zugleich größte Restriktionen mit sich, wie das Tourneeverbot, das ihr unter Stalin verhängt wurde.

In einem Alter, in dem sich andere Tänzer von der Bühne zurückziehen, begann sie eine zweite Karriere und wandte sich der zeitgenössischen Choreographie zu. Sie tanzte für Roland Petit und Maurice Béjart und begann, eigene Stücke zu Werken der russischen Literatur zu choreographieren.

„I lived for dance, I never gave up. " (Maia Plissetskaia)

Elisabeth Kapnist

Autorin und Regisseurin aus Frankreich.

Filme (Auswahl):

1995 Femmes, elles font bouger le monde

1997 Sigmund Freud, l'invention de la psychanalyse

1999 Loin, là-bas

2001 Lacan

2001 Gorbatchev

2003 Maïa Plissetskaïa Assoluta

Autor*in: Elisabeth Kapnist, Christian Dumais-Lvowski. Kamera: Anne Khripounoff. Ton: Nicolas Naegelen. Schnitt: Vladimir Berkhman. Musik: Anahit Samonian. Produktion: Kuiv Productions. Produzent*in: Michel Rotman. Vertrieb: Kuiv Productions

Internationales Programm (2003-2009) 2003
FILMMUSEUM So 4.5. 11.00