INGEBORG BACHMANN - JEMAND, DER EINMAL ICH WAR
Deutschland, Österreich 2026 – Regie: Regina Schilling – Originalfassung: Deutsch – Untertitel: Englisch – Länge: 95 min.
„Es war Mord." Mit diesen drei Worten endet Bachmanns Roman „Malina". Sie klingen nach, wenn Sandra Hüller die Schriftstellerin an einem imaginären letzten Tag in Rom verkörpert. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR nähert sich der Autorin über ihre eigenen Worte: Briefe, Tagebücher, Literatur. Regina Schilling webt daraus ein hybrides Porträt, das Spielszenen, Archivmaterial und Bachmanns Texte ineinanderfügt und die zentralen Lebensphasen durchmisst – von der Kriegskindheit in Kärnten bis zum Aufstieg zum Star der Gruppe 47. Ein Film, der einer Autorin nachspürt, die nie Feministin sein wollte und heute wider Willen zur dringlichen Referenz für Debatten über Geschlecht und Macht geworden ist. Pablo Bücheler
Biografie
Regina Schilling lebt und arbeitet in Köln und Berlin. Sie studierte Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen München und realisiert ihre Filme mit zero one film. Sie gewann u. a. zwei Grimme-Preise und den Deutschen Fernsehpreis.
Filmografie (Auswahl)
IGOR LEVIT – NO FEAR, DE 2022, 97 Min.
KULENKAMPFFS SCHUHE, DE 2018, 90 Min.
GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT, DE 2011, 90 Min.
Nominiert für die VIKTORIA Main Competition DOK.international
Slices of Life, Einblicke, Ausblicke: Die Filme des internationalen Wettbewerbs öffnen uns Türen zu neuen Welten. Sie konkurrieren um die mit 10.000 Euro dotierte VIKTORIA Main Competition. Preisstifter ist der Bayerische Rundfunk.

Autor*in: Regina Schilling. Kamera: Johann Feindt. Ton: Benjamin Simon. Schnitt: Carina Mergens. Musik: Anja Plaschg / Soap&Skin. Produktion: zero one film GmbH. Produzent*in: Thomas Kufus. Weitere Produzent*innen: Johannes Rosenberger, NAVIGATOR FILM Produktion KG. Verleih: Weltkino Filmverleih GmbH.

