DRIVING EUROPE
Deutschland 2025 – Regie: Felix Länge – Originalfassung: Deutsch, Englisch, Georgisch – Untertitel: Englisch – Länge: 86 min.
„Profifußballer werden, dass mein Vater uns nie wieder verlassen muss und dass wir immer zusammen sein können.“ Alekos Sohn erzählt von seinen Träumen. Sein Vater ist ein georgischer Lkw-Fahrer, der monatelang in Westeuropa von einem Ziel zum anderen hin und her fährt. Mangelnde Rastplätze, Zeitdruck, Ausbeutung, keine Ruhezeiten. Das ist sein Alltag. Der Filmemacher Felix Länge begleitet Aleko und seine Kolleg*innen bei einem aufsehenerregenden Arbeitskampf im hessischen Gräfenhausen mit der Kamera. Unterstützt von einem Gewerkschafter erkämpfen sich die Fahrer*innen ausstehende Löhne von insgesamt 300.000 Euro zurück - mit Mut und Solidarität untereinander. Ein Kampf gegen Ausbeutung und Entwürdigung. Ina Borrmann
Biografie
Felix Länge wurde in Erfurt geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Mediengestalter und arbeitete in der Postproduktion, bevor er sein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film begann. DRIVING EUROPE ist sein Abschlussfilm.
Filmografie
WHY WE JUGGLE, DE 2022, 12 Min
PROHLIS, DE 2019, 40 Min.
KESSELROLLEN, DE 2017, 45 Min.
Nominiert für den DOK.deutsch Wettbewerb
Intensive Geschichten und Ungewöhnliches vor der eigenen Haustür: Der Wettbewerb präsentiert Filme, die sich mit Menschen und Themen im deutschsprachigen Raum auseinandersetzen. Der VIKTORIA DOK.deutsch Wettbewerb ist mit 7.500 Euro dotiert. Der Preisstifter ist Sky.

Autor*in: Felix Länge. Kamera: Matthias Kofahl, Felix Länge,. Ton: Michael Groß, Felix Länge. Schnitt: Christoph Hans. Musik: Florian Paul, Giuliano Loli, Nils Wrasse. Produktion: Bardamu Film GmbH. Produzent*in: Lennart Heidtmann, Artur Althen. Weitere Produzent*innen: HFF München (Abschlussfilm).

