• Sa., 09.05.26
    15.00
    Atelier 1

POLITIK IST PERSÖNLICH

Deutschland 2026 – Regie: Indira Geisel – Originalfassung: Deutsch, Englisch – Untertitel: Englisch – Länge: 104 min.

Großvater Alfred, der „Grand Senior der schwäbischen Sozialdemokratie“, versteht die Welt nicht mehr. Sein Sohn Thomas Geisel, früherer SPD-Oberbürgermeister von Düsseldorf, wechselte einfach das Lager. Er schloss sich Sahra Wagenknechts neuer Partei, dem BSW, an. Auch der Rest der Familie ist entsetzt. Tochter Indira indes, ebenfalls SPD-Mitglied, vermittelt zwischen den Fronten. Sie und ihre Schwester Maria versuchen den Vater zu verstehen, obwohl das schwer fällt, denn auch sie haben Kritik. „Die SPD tut so, als wäre tiefsitzende Wut über die Welt so etwas wie ein Durchfall, den man in den Griff kriegen muss.“ Zwischen Strategieaushandlungen, Feminismus-Debatten und Toskana Urlaub offenbart sich Wahlkampf als Familienbetrieb. Hochspannend und mit großartigen Texten zur politischen Lage. Ina Borrmann

Biografie

Indira Geisel studierte Geschichte und Politikwissenschaften, Schwerpunkt Demokratie- und Verfassungsgeschichte, an der Humboldt Universität in Berlin und Szenisches Schreiben in Charlottesville, Virginia. Seit 2021 studiert sie Dokumentarfilm-Regie an der HFF München. POLITIK IST PERSÖNLICH ist ihr Abschlussfilm und erster Langfilm.


Filmografie

MITEINANDER REDEN, D 2024, 6 Min.
A STUDENT FILM, D 2024, 25 Min.
ANTHRO-PAUSE, D 2022, 11 Min.

 

Nominiert für den DOK.deutsch Wettbewerb

Intensive Geschichten und Ungewöhnliches vor der eigenen Haustür: Der Wettbewerb präsentiert Filme, die sich mit Menschen und Themen im deutschsprachigen Raum auseinandersetzen. Der VIKTORIA DOK.deutsch Wettbewerb ist mit 7.500 Euro dotiert. Der Preisstifter ist Sky.

Englischer/Originaltitel: Politics are Personal. Kamera: Indira Geisel, Samuel Zerbato. Ton: Indira Geisel, Xavier Fleming, Nils Plambeck, Andreas Goldbrunner. Schnitt: Sebastian Winkels, Simon Brückner. Musik: Arezou Rezaei. Produktion: Sommer Slatter Film. Produzent*in: Thomas Slatter, Felix Sommer.