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HOUSEWITZ

Niederlande 2021 – Regie: Oeke Hoogendijk – OmeU, Q&A mit Oeke Hoogendijk (Regie)

Oeke Hoogendijk porträtiert ihre Mutter Lous, die aufgrund ihrer Agora- und Soziophobie seit Jahrzehnten das Haus nicht mehr verlassen hat – gefangen in ihrer eigenen Vergangenheit. Denn Lous hat einst den Holocaust überlebt. Wir begleiten sie auf ihren Streifzügen durch ihre vier Wände, sehen durch Webcams, wie sie die täglichen Hürden sozialer Isolation meistert, nur mit dem dicken Kater als stillem Begleiter. Auch wenn sie das Haus nicht verlässt, begibt sie sich dank der „Schönste Bahnstrecken der Welt“ per TV-Sendung auf Reisen und entflieht Tag um Tag den Zwängen ihrer ruhelosen Gedanken an das Konzentrationslager. Ein zarter, intimer und auch humorvoller Film über eine Frau, die sich bis heute in einem inneren Krieg befindet. Adele Kohout

Wir präsentieren die Deutschlandpremiere des Films.

 

Autor: Oeke Hoogendijk. Kamera: Sander Snoep, Jet Homoet, Oeke Hoogendijk. Ton: Michel Schöpping, Tijn Hazen. Schnitt: Katharina Wartena. Musik: Juho Nurmela. Produktion: Discours Film. Produzent: Frank van den Engel for Discours Film, Oeke Hoogendijk for Discours. Länge: 71 min. Vertrieb: Go2Films.

  • Donnerstag
    12.05.2022
  • 19:00
  • NS-Dokumentationszentrum