• Fr., 15.05.26
    13.00
    HFF - Kino 2

SOMETHING FAMILIAR

Rumänien, UK 2026 – Regie: Rachel Taparjan – Originalfassung: Englisch, Rumänisch – Untertitel: Englisch – Länge: 89 min.

Als Kind aus Rumänien nach England adoptiert, hat Rachel Taparjan ihre Herkunft lange verdrängt. In ihrem Debütfilm SOMETHING FAMILIAR blickt sie nun auf ihr eigenes Leben. Taparjan steht selbst vor der Kamera, reist nach Rumänien, sucht nach ihren Geschwistern und stößt auf ein Erbe aus prekären Verhältnissen, Abhängigkeit und Ausbeutung. Dass Taparjan zeitweise als Sexworkerin gearbeitet hat, gehört zu den biografischen Wendungen, denen der Film ohne Ausweichen nachgeht. Dabei stellt er eine der drängendsten Fragen überhaupt: Wie sehr prägen vererbte Traumata und frühkindliche Erfahrungen unser Leben und sind wir mehr als das Produkt unserer Herkunft? Ein Film über Selbstbehauptung angesichts einer geerbten Geschichte. Pablo Bücheler

Biografie

Rachel Taparjan ist eine britisch-rumänische Filmemacherin. Sie ist Dozentin für Sozialarbeit an der Teesside University. SOMETHING FAMILIAR ist ihr erster abendfüllender Dokumentarfilm, mit dem sie den Chicken & Egg Vision Award bei Cannes Docs 2025 gewann.

 

In Kooperation mit Makdox

Autor*in: Rachel Taparjan. Kamera: Andrei Oană. Ton: Nikola Medic. Schnitt: Alice Powell. Produktion: Manifest Film. Produzent*in: Monica Lăzurean-Gorgan and Elena Martin. Vertrieb: Stranger Films Sales