MAGILLIGAN
Großbritannien, Irland, USA 2026 – Regie: Ross McClean – Originalfassung: Englisch – Untertitel: Englisch – Länge: 74 min.
“What’s so different about being in jail and being outside? “ Ryan wird nach fünf Jahren aus der Haft entlassen. Bereits sein Vater und Großvater haben Zeit ihres Lebens in Haft verbracht, und die Familiengeschichte scheint sich mit Ryan wie eine selbsterfüllende Prophezeiung fortzusetzen. Denn kaum entlassen und mit der Welt konfrontiert, beginnt Ryan erneut zu straucheln und muss nur zwei Monate später zurück ins Gefängnis. Die sich wiederholenden Strukturen des Gefängnisalltages und eine Schäferei, in der er während seiner Haft arbeitet, geben ihm dort Halt.
Der Regisseur Ross McClean zeichnet ein feinfühliges Portrait eines jungen Mannes, der immer wieder an sich selbst zu scheitern scheint. In ruhigen Aufnahmen und intensiven Gesprächen kommt ein Mensch mit wachem und differenziertem Blick auf sich selbst zum Vorschein. Veronica Loebner
Biografie
Ross McClean studierte in Kanada, Ungarn, Portugal und Belgien Dokumentarfilm. Seine Kurzfilme HYDEBANK (2019) und ECHO (2023) liefen unter anderem auf Hot Docs, IDFA, DokLeipzig und Sheffield DocFest. Sein letzter Film NO MEAN CITY (2025) feierte seine Weltpremiere bei Visions du Réel.
Filmografie
NO MEAN CITY, UK, US, 2025, 17 Min.
ECHO, UK, 2023, 13 Min.
HYDEBANK, UK, 2019, 17 Min.
Autor*in: Ross McClean, Bronte Stahl. Kamera: Ross McClean. Ton: Tamás Varga, Tadhg O'Sullivan, Gilles Bernardeau. Schnitt: Dragoș Apetri, Bronte Stahl. Musik: Irene Buckley. Produktion: Here and Elsewhere Films. Produzent*in: Bronte Stahl.

