DOK.edit Award Preisverleihung mit Filmvorführung KIX
– presented by Adobe. Beim DOK.forum wird zum vierten Mal der mit 5.000 Euro dotierte Schnittpreis verliehen.
Im Rahmen der Verleihung des DOK.edit Award – presented by Adobe zeigen wir den Preisträgerfilm KIX (mehr zum Film siehe unten).
Lange Zeit galt: Der fertige Film entsteht am Schneidetisch. Auch wenn die Arbeitsprozesse mittlerweile digitalisiert sind, bleibt die Montage eine der zentralsten und kritischsten Phasen in der Entstehung jedes Dokumentarfilms. Um die Bedeutung der Montage im Dokumentarfilm hervorzuheben, wird mit dem DOK.edit Award – presented by Adobe 2024 zum vierten Mal ein Schnittpreis beim DOK.fest München verliehen.
Der Preis wurde in Kooperation mit Adobe entwickelt, die auch Preisstifter der mit 5.000 Euro dotierten Auszeichnung sind. Mit dem Preis soll die Postproduktion von Dokumentarfilmen beleuchtet und die Arbeit der Editor*innen gewürdigt werden. Nominiert sind Filme mit herausragender Montageleistung. Der Preis wird reihenübergreifend verliehen.
Jury und Moderation
Marc Haenecke, Editor, Drehbuchautor und Regisseur
Michael Palm, Editor, Filmemacher und Sound Designer
Anja Pohl, Editorin
Moderiert von Michael Leuthner, Professor für Bewegtbild/Kamera, Hochschule Ansbach
Die Nominierten 2024
E.1027 – EILEEN GRAY AND THE HOUSE BY THE SEA, Editor*in: Gion-Reto Killias
MISTY – THE ERROLL GARNER STORY, Editor*innen: Hansjörg Weissbrich, Stephan Krumbiegel, Vincent Pluss
MINA AND THE RADIO BANDITS, Editor*in: Karsten Meinich
KIX, Editor*innen: Yaël Bitton, Károly Szalai
MALQUERIDAS, Editor*innen: Javiera Velozo, Tana Gilbert
EINHUNDERTVIER, Editor*innen: Jonathan Schörnig, Moritz Petzold
Gestiftet von
KIX
Ungarn, Kroatien, Frankreich 2024 – Regie: Bálint Révész, Dávid Mikulán – Originalfassung: Ungarisch – Untertitel: Englisch – Länge: 90 min.
In den von Beton und Graffiti überzogenen Straßen von Budapest streift Sanyi mit seinen Freunden herum - sie skaten, taggen, zünden Mülleimer an. Das ungestüme Leben draußen steht im Kontrast zur Enge der kleinen Wohnung, in der seine Familie lebt: Die drei Kinder teilen sich ein Schlafzimmer mit ihren Eltern und der Großmutter, über allem hängt schwer der Zigarettenrauch. Regisseur Dávid Mikulán begleitet Sanyi zehn Jahre lang und es entsteht ein sehr persönliches Verhältnis zwischen den beiden. KIX zeichnet ein seltenes Porträt der Arbeiterklasse, zwischen persönlichen Tragödien und politischen Missständen an den Rändern von Budapest.
Biografie
Der junge Regisseur und Produzent Bálint Révész bewegt sich an der Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion.2012 machte er seinen Abschluss an der University of Brighton. Mit Orban Wallace gründete er 2015 die in London und Budapest ansässige Produktionsfirma Gallivant Film.
Dávid Mikulán studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Budapest und arbeitete u. a. mit den Conceptual Soundproductions Budapest, dem Kolibri-Theater und der ungarischen Staatsoper zusammen. Seine multidisziplinären Arbeiten reflektieren, wie sich öffentliche Räume auf soziale Strukturen auswirken.
Filmografie (Auswahl)
Bálint Révész
DAS OMA-PROJEKT, HU/UK 2017, 89 Min.
DREAMPIRE, HU 2014
MONSTER, HU 2006
Gewinnerfilm DOK.edit Award
Nominiert für den DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit

Keine Jugendfreigabe
Autor*in: Dávid Mikulán, Károly Szalay. Kamera: Dávid Mikulán. Ton: Ivan Zelić. Schnitt: Yaël Bitton, Károly Szalai. Produktion: ELF Pictures. Produzent*in: Viki Réka Kiss. Vertrieb: Institute of Documentary Film.



