P.S. JERUSALEM

Kanada, Israel 2015 – Regie: Danae Elon – Originalfassung: hebräisch, englisch, arabisch – Untertitel: englisch

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Kann man in einem Land leben, dessen Ideale man nicht teilt? Und was bedeutet eigentlich Heimat? Nach dem Tod von Amos Elon, dem vielfach geehrten jüdischen Schriftsteller und Kritiker der israelischen Siedlungspolitik, beschließt seine Tochter und Filmemacherin Danae Elon, mit ihrem Mann und den zwei Söhnen in ihr Geburtsland Israel zurückzukehren. Über drei Jahre dokumentiert sie – den Umzug von New York nach Jerusalem, die Geburt ihres dritten Sohnes, ihre Ablehnung der israelischen Politik und schließlich die Frustration, die sich besonders bei ihrem Mann Philippe breitmacht. Wenn man in einer Gemeinschaft lebt, ist man immer auch ein Teil von ihr. Für Danae Elon Grund genug, wieder zu gehen. Helga-Mari Steininger

Im Rahmen der Kooperation des DOK.fest München mit der Evangelischen Stadtakademie München und der Petra-Kelly-Stiftung

   

Autor: Sophie Farkas Bolla. Kamera: Danae Elon. Ton: Philippe Attié. Schnitt: Sophie Farkas Bolla. Musik: Olivier Alary. Produktion: Entre Deux Mondes. Produzent: Paul Cadieux. Länge: 87 min. Vertrieb: Filmoption International.

Danae Elon – 1970, Jerusalem
Die jüdische Filmemacherin graduierte 1995 an der NYU Tisch School of the Arts. Ihr Debütfilm NEVER AGAIN, FOREVER wurde in den USA mehrfach ausgezeichnet. Elon arbeitet als Regisseurin und Kamerafrau und unterrichtete an der Sapir School für Film und TV in Israel. PS: JERUSALEM ist ihr dritter Langfilm.

PS: JERUSALEM (2015)
PARTY PRIVATE (2007)
ANOTHER ROAD HOME (2004)