DIE WALDDÖRFER DER RHÖN
Deutschland 2004 – Regie: Susanne Roser – Originalfassung: Deutsch – Länge: 43 min.
Die Walddörfer Sandberg, Waldberg und Langenleiten sind die jüngsten Dörfer der Rhön. Weithin sichtbar krönen sie die südlichen Ausläufer des Kreuzbergs. Um eine außerordentlich breite Hauptstraße reihen sich dicht gedrängt die Häuser, dahinter liegen Kraut- und Obstgärten, die wie ein Schutzwall jedes Dorf umrahmen. Reich ist hier keiner geworden. Die Böden sind karg und konnten die Menschen kaum ernähren.
1949 kehrte Josef Holzheimer zum letzte Mal in seine alte Heimat zurück: zu den Walddörfern der Rhön. Wie so viele andere seiner Generation war er in jungen Jahren nach Amerika ausgewandert. Über seine letzte Reise nach Unterfranken machte er einen Farbfilm, der einen einmaligen und einzigartigen Einblick in eine untergegangene bäuerliche Welt gibt. Wie sah es aus, das Leben damals, was ist davon geblieben? Den Spuren Josef Holzheimers folgend, geht der Film diesen Fragen nach.
SUSANNE ROSER, geb. 1963 in Freiburg i.Br., Studium der Kunstgeschichte, der Neueren Deutschen Literatur und der Theaterwissenschaft in München. Seit 1994 freie Fernsehjournalistin. Überwiegend tätig für die Redaktionen Gesellschaft, Literatur, Kulturgeschichte, Kunst- und Kulturberichte des Bayerischen Rundfunks.
KEINE FILMTITEL -> bleibt leer
Kamera: Birgit Kruschwitz. Ton: Michael Ujlacky. Schnitt: Silvia Martin. Produktion: Bayerischer Rundfunk, Kunst und Kulturberichte. Produzent*in: Peter Giesecke.

