AU RWANDA ON DIT ... LA FAMILLE QUI NE PARLE PAS MEURT (IN RWANDA WE SAY...)

Frankreich 2004 – Regie: Anne Aghion – Originalfassung: Kinyarwanda – Untertitel: Englisch – Länge: 54 min.

In_Rwanda_02.jpg
  • Mo., 09.05.05
    17.00
    Carl-Amery-Saal, Gasteig

    Kinyarwanda OF, engl. UT, dt. eingespr.

Ruanda, Versuch einer Versöhnung. 2003, fast zehn Jahre nach dem Völkermord an den Tutsi: die Regierung lässt 16.000 inhaftierte Hutu frei. Sie werden in die Dörfer zurückgebracht, in denen sie einst mordeten.

In "Gacacas", einer auf dem Dorfplatz abgehaltenen Mischung aus amtlicher und traditioneller Rechtsprechung, werden die Verbrechen innerhalb der Dorfgemeinschaft verhandelt. Anne Aghion, die sich seit Jahren mit dem Schicksal Ruandas beschäftigt, dokumentiert den schwierigen Prozess der Aufarbeitung des Genozids. Überlebende und Mörder, Opfer und Täter, suchen nach Wegen, miteinander leben zu können.

Bio-Filmographie ANNE AGHION lebt in New York und Paris. Studium der Arabischen Sprache und Literatur an der Columbia University in New York. Sie arbeitete als Journalistin für The New York Times in Paris und für The Herald Tribune. Danach Produzentin bei ARTE und Canal+ und Leiterin der internationalen Produktion und Entwicklung bei Pixibox.

Filme 1996 The Earth Moved Under Him - A Portrait of Managua, 2002 Gacaca: Living Together Again in Rwanda?, 2004 In Rwanda We Say … The Family That Does Not Speak Dies

Englischer/Originaltitel: In Rwanda we say ... The family that does not speak dies. Autor*in: Anne Aghion. Kamera: James Kakwerere, Claire Bailly Du Bois. Ton: Richard Fleming. Schnitt: Nadia Ben Rachid. Produktion: Dominant 7. Produzent*in: Laurent Bocahut. Vertrieb: Doc & Co

Internationales Programm (2003-2009) 2005
  • Mo., 09.05.05
    17.00
    Carl-Amery-Saal, Gasteig

    Kinyarwanda OF, engl. UT, dt. eingespr.