AFRICAN ENCOUNTERS PANEL DISCUSSION: ENOUGH IS ENOUGH!

Talking about resistance and activism today

Der globale Trend zu Widerstand und Aktivismus ist ungebrochen. Weltweit gehen die Menschen auf die Straße. Vor allem die junge Generation verschafft sich mehr Gehör. Im Anschluss an den Film THE PEOPLE SHALL laden wir das Münchner Publikum zu einem Dialog mit Filmemacher*innen und Aktivist*innen vom Afrikanischen Kontinent ein. Welche Rolle spielen soziale Medien zur Organisation von Protesten? Gibt es einen Kipppunkt, an dem Massenproteste erfolgreich sind? Kann die Generation Z den Ausschlag geben?

Es wird auf Englisch diskutiert werden.
Um den Film zu schauen, kaufen Sie hier ein Ticket.
Der Eintritt ist kostenfrei. Bitte kaufen Sie ein kostenfreies Ticket über den Ticketlink.

 

Gäste des Panels

 

Mark Maina

Filmemacher

Mark Maina studierte Informatik an der Universität Nairobi und Film an der Filmhochschule Baden-Württemberg. 2017 feierte sein Kurzfilm NEOPHOBIA als einziger Kurzfilm vom afrikanischen Kontinent auf den Filmfestspielen von Cannes Premiere. Sein erster Langdokumentarfilm THE PEOPLE A SHALL etablierte Mark als wichtige Stimme im politischen und sozialen Dokumentarfilm in Ostafrika. Er gründete die Film- und Postproduktionsfirma MGreen Entertainment in Nairobi. Er hält regelmäßig Vorträge und schult junge Filmemacher, setzt sich für eine zugängliche Filmausbildung ein und betreut Nachwuchstalente in Kenia und Nigeria.

 

Patience Nitumwesiga

Filmemacherin

Patience Nitumwesigas Dokumentarfilmdebüt THE WOMAN WHO POKED THE LEOPARD, das einen humanistischen Blick auf eine der bekanntesten politischen Gefangenen Afrikas wirft, feierte 2025 bei DOK Leipzig Premiere und gewann zwei Preise. Derzeit entwickelt sie ihren ersten Spielfilm, HOW TO FORGET YOUR NAME. Ihre Kurzfilme wurden beim Locarno Film Festival, der Berlinale und Festivals weltweit gezeigt. Sie wurde in den Bergen von Buhweju geboren und wuchs in einer Familie von Lehrern und Bauern auf. Sie ist Absolventin der Makere University, wo sie Theaterwissenschaft studierte, sowie des Maisha Film Lab und Talents Durban. Sie ist Mitbegründerin der Film- und Storytelling-Produktionsfirma SHAGIKA mit Sitz in Kampala, Uganda.

 

Dr. Stella Nyanzi

Aktivistin und Wissenschaftlerin

Stella Nyanzi (1974 in Jinja geboren) ist eine ugandische medizinische Anthropologin, die sich auf sexuelle und reproduktive Gesundheit, Queer African Studies und afrikanischen Feminismus spezialisiert hat. Ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit konzentriert sich auf Frauenrechte, LGBTIQA+-Rechte, Meinungsfreiheit und digitale Freiheit. Als regimekritische Dichterin wurde sie wegen eines Gedichts, in dem sie Ugandas Präsidenten Yoweri Museveni kritisierte, zu 18 Monaten Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Derzeit ist sie Stipendiatin der Philipp-Schwartz-Initiative am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Sie lebt mit ihren drei Kindern als Geflüchtete in Deutschland.

 

Maria Klatte

Expertin (misereor)

Maria Klatte leitet seit 2012 die Abteilung Afrika/Naher Osten bei Misereor. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die strategische Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in Afrika sowie die Weiterentwicklung projektbezogener und afrikapolitischer Ansätze in enger Kooperation mit Regionalteams und Partnerorganisationen. Zuvor war Maria Klatte als Fachkraft von Agiamondo in Madagaskar und Kenia tätig, unter anderem als Leiterin der Dialog- und Verbindungsstelle von Misereor in Nairobi. Eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit afrikanischen Partnerorganisationen sowie ein kritisch‑konstruktiver, wirkungsorientierter Dialog prägen ihr berufliches Engagement.

 

 

Gefördert durch

Mit den Mitteln des

Gefördert durch

 

 

 

 

  • So., 10.05.26
    16.30
    HFF - Kino 1


    Ticket

  • So., 10.05.26
    16.30
    HFF - Kino 1


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