dok.art: Das Einzigartige der Autor*innenschaft

Wir geben Einblicke in das dok.art Programm der Drehbuchwerkstatt und seine ganz besondere Arbeitsweise und diskutieren die Notwendigkeit von Autor*innenschaft.

Der Dokumentarfilm kann für eine gesellschaftspolitische und moralische „Kalibrierung“ sorgen. Er ist das Resultat einer Autor*innenschaft, einer persönlichen Frage und Suche und erlaubt dem Publikum innezuhalten, nachzudenken, sich bestärken oder provozieren zu lassen. Durch das Engagement und die persönliche Erzählweise ermöglicht der Dokumentarfilm eine echte emotionale Beteiligung der Zuschauenden, die weit über das Inhalieren von Informationen hinausgeht. Durch seine Verwurzelung im Authentischen der Situation und in der Subjektivität der beteiligten Filmschaffenden, spricht er von der Wirklichkeit unseres menschlichen Erfahrungsraums. Das Publikum erlebt das Echte einer Situation durch den:die ebenfalls echte/echten und reale:n Erzähler*in.

In unserer Veranstaltung diskutieren wir mit Gästen das Einzigartige der Autor*innenschaft jenseits von stromlinienförmigen Doku-Formaten.

Moderation:

Sigrid Brücher - (Drehbuchwerkstatt München)

Sprecher*innen: 

Susan Gluth - Mentorin dok.art/Filmemacherin

Dr. Christoph Durt - Philosoph/Dozent TUM

Jonas Brand - Filmemacher/dok.art Teilnehmer

Yulia Lokshina - Filmemacherin/dok.art Teilnehmerin 

  • Sa., 09.05.26
    11.00
    HFF - Kino 2

  • Sa., 09.05.26
    11.00
    HFF - Kino 2

Yulia Lokshina
Regisseurin (--)

Yulia Lokshina, geboren 1986 in Moskau, studierte Dokumentarfilmregie an der HFF München. Ihre Dokumentarfilme und Videoarbeiten beschäftigen sich mit Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Am Forum Internationale Wissenschaft Bonn arbeitet sie Projekten an der Schnittstelle von Film und Wissenschaft. Für die Videoarbeit "Subjective Hill" erhält sie 2018 mit der Künstlerin Angela Stiegler das Medienkunststipendium der Kirch Stiftung sowie den Videodox Förderpreis 2019.

Thomas Riedelsheimer
(Projektleiter dok.art)

Thomas Riedelsheimer (*1963) studierte an der Filmhochschule in München und arbeitet als freier Filmemacher, Kameramann und Editor. Besonders mit seinen poetischen und visuellen Kinodokumentarfilmen hat er sich über Deutschland hinaus einen Namen gemacht. 2008 gründete er mit Stefan Tolz zusammen die Filmproduktionsfirma Filmpunkt GmbH. Thomas Riedelsheimer ist seit 2006 fester Dozent an der Filmakademie Ludwigsburg.