Für Lehrkräfte: Fortbildung – Filmanalyse in Einfacher Sprache
im Rahmen des 52. Filmwochenende Würzburg
Im Förder- oder Deutschlern-Unterricht können Filme eine besonders positive Wirkung haben. Gerade der Dokumentarfilm – in Abgrenzung zur Reportage und zum Spielfilm – behandelt wahre Ereignisse mit echten Personen und gestaltet damit eine künstlerische und spannende Erzählung. Die Arbeit mit Dokumentarfilmen im Unterricht bietet daher großes Potential für den Erwerb von Medien- und Filmlesekompetenz und fördert gleichzeitig die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.
In der Fortbildung Filmanalyse in Einfacher Sprache erfahren Lehrkräfte, wie sie in 90 Minuten mit ihren Schüler*innen einen kurzen Dokumentarfilm partizipativ und niederschwellig analysieren können. Die Teilnehmenden lernen, wie Stilmittel und Dramaturgie eines Filmes wirken und Emotionen auslösen: Wie werden Bildgestaltung und Töne eingesetzt, um uns eine bestimmte Atmosphäre näherzubringen? Wie wird im Dokumentarfilm dramaturgisch gestaltet und welche Szenen hat der oder die Regisseurin bewusst in die Wege geleitet?
Für Förderschulen und Deutschlernklassen haben wir ein Vermittlungskonzept in Einfacher Sprache entwickelt. Das Unterrichtskonzept der Filmanalyse mit aufeinander aufbauenden Beobachtungsaufgaben können Lehrkräfte mit einer Klassengröße von 12 bis 30 Schüler*innen einfach anwenden.
Fachbezug: Deutsch, Sprachen, Ethik, Religion, Kunst, Gesellschaftswissenschaften
Referentin: Kathi Seemann, Co-Leitung DOK.education
Donnerstag, 29. Januar 2026
Eichendorff-Schule Gerbrunn, Würzburg
Im Rahmen des 52. Filmwochenende Würzburg
14.30 – 16.30 Uhr
Anmeldung: über FIBS oder seemann@dokfest-muenchen.de

