SILENT COLOR SILENT VOICE (SHIMANOIRO SHIZUKANAKOE)

Deutschland, Japan, Frankreich 2008 – Regie: Ayako Mogi – Originalfassung:

Die Zeit fließt langsam auf der Insel Iriomote. Die Wellen rauschen. Das Meer ist blau. Akiko und Kinsei Ishigaki leben hier. Sie spinnt Garn, weiß. Er erzählt, trinkt Sake, singt. Das Garn wird eingelegt in Farben aus Pflanzen und Wurzeln: pink, gelb, indigo. Die Lieder handeln von der Ernte, der Qualität der Zigaretten, Hymnen ans recycelte Klopapier. Lachen. Die bunten Fäden webt Akiko zu Stoffen. Wenn sie weiß, für wen sie webt, sagt sie, werden die Stoffe einzigartig. Leben im Einklang mit der Natur. Kinsei erzählt. Hatte er nie Angst um sein Leben? Nein. Allein, auf dem Meer, im Sturm? Nein, da war keine Zeit zum Fürchten. Kleider flattern im Wind. Das Webschiffchen klappert. Es gibt einen heiligen Platz, Wohnort einer Göttin. Ein Resort ist dort gebaut worden. Nun verfällt es. Es stört Akiko. Andacht ist nur in der unberührten Natur möglich. Die Kinder spielen am Strand. Rufen, Lachen. Abends am Feuer, Musik. Rote Flammen, weißer Rauch. Gemeinsam singen die Inselbewohner.

Ein poetischer Film über das Leben im Einklang mit sich und der Umwelt, philosophisch und humorvoll, Klänge und Farben.

Englischer/Originaltitel: Silent Color Silent Voice. Autor: Ayako Mogi. Kamera: Ayako Mogi, Mieko Azuma, Chilinski Hu. Ton: Misa Shimomura, Saikou Miyajima. Schnitt: Ayako Mogi. Musik: Misa Shimomura, Saikou Miyajima. Produktion: Werner Penzel Film Production Munich. Produzent: Werner Penzel. Länge: 75 min. Vertrieb: Werner Penzel Film Production Munich.

  • Freitag
    08.05.2009
  • 22:00
  • Filmmuseum
  • jap.OmeU