MARÍA LIONZA, ALIENTO DE ORQUÍDEAS

Venezuela 2007 – Regie: John Petrizzelli – OmeU

Wallfahrt zum Heiligen Berg. Seit mehr als 500 Jahren existiert in Venezuela der Mythos von der sagenumwobenen Indianerprinzessin María Lionza. Sie ist die Königin der Liebe, die Göttin der Natur, des Friedens, des Glücks und der Harmonie. Eine Pilgergruppe aus Caracas macht sich auf zum Gipfel des Sorte, dem tropischen Königreich der Gottheit. Ángel Eduardo Chávez, gefallener Engel und Gangmitglied, entsagte dem Teufel nach wundersamer Heilung. Shery, transsexuell, ist erfüllt vom Geist der kriegerischen und zugleich sensiblen Prinzessin Tibitay. Jirajara machte als Schamane seine Spiritualität zum Beruf. La Abuela ist die Älteste und ein wichtiges Medium der Gruppe. Gemeinsam tauchen sie ein in ihren Glauben. Rhythmische Trommelklänge, Rauch von Zigarren, Musik und Gesang. Sie tanzen, beten und versetzen sich in Trance. Ihre bebenden Körper treten mit den Geistern der heiligen Stätte in Kontakt und schöpfen neue Kraft für den Alltag. Nahaufnahme einer spirituellen Reise.

Preis: Best Photography and Best Sound, Merida National Film Festival 2007

http://www.dokfest-muenchen.de/images/artelogo2.gif

Englischer/Originaltitel: María Lionza, Breath of Orchids. Kamera: Rubén Belfort, Antoine Vivas. Ton: Frank Rojas, Danny Rojas. Schnitt: Miguel Ángel García. Musik: Roberto Tarzieris. Produktion: Infinito Films. Produzent: John Petrizzelli. Länge: 82 min. Vertrieb: Centro Nacional Autónomo de Cinematografía de Venezuela

  • Dienstag
    06.05.2008
  • 21:00
  • Carl-Amery-Saal, Gasteig