Werkstattgespräch Georg Stefan Troller

Anlässlich der diesjährigen Retrospektive zu Georg Stefan Troller stellt der große Porträtfilmemacher eines seiner jüngsten und persönlichsten Werke in einem Werkstattgespräch vor.

Moderation:
Prof. Heiner Stadler (Abteilung IV Dokumentarfilm HFF)

Zu Gast:
Georg Stefan Troller

SELBSTBESCHREIBUNG

Deutschland 2001 – Regie: Georg Stefan Troller – Originalfassung: deutsch – Untertitel:

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Wie wurde ich, was ich bin? Gab es eine Folgerichtigkeit, gar eine Unvermeidlichkeit? Georg Stefan Troller, geboren 1921 in Wien, unter den Nazis durch halb Europa geflohen, um mit der US Army 1945 Deutschland zu besiegen und schließlich in Paris heimisch zu werden, stellt sich in seinem dokumentarisch-szenischen Vexierspiel diesen Fragen. Aufgewachsen mit einem jüdischen Selbstverständnis und getrieben von der Sehnsucht, den Frauen zu gefallen, wechselt Troller im Film zwischen autobiografischen Erinnerungen und Szenen, in denen Alexander Pschill als sein Alter Ego fungiert. Als Filmautor und Journalist ist Troller eine wichtige Stimme aus dem sich wandelnden Nachkriegseuropa. Mit diesem Alterswerk wagt er erstmals eine selbstironisch-verspielte Nabelschau. Daniel Sponsel

Autor: Georg Stefan Troller. Kamera: Bernd Meiners. Ton: Olaf Krohn. Schnitt: Gaby Kull-Neujahr. Musik: Gert Wilden jr.. Produktion: Kick Film GmbH Film und Fernsehproduktion. Produzent: Jörg Bundschuh. Länge: 86 min.

  • Freitag
    05.05.2017
  • 10:00
  • HFF - Kino 1
  • dtOF – Eintritt frei