DOK.fest ist im Hier&Jetzt: ZWISCHENSTATION

in Kooperation mit der MVHS

Filmreihe Hier&Jetzt: München, mein München?

München – viel geliebt und viel gehasst. Weltstadt mit Herz, Kunststadt, Stadt am Fluss, Stadt der Widersprüche. Vier Dokumentarfilme begeben sich an besondere Münchner Orte und umkreisen von dort aus diese Stadt, die mehr ist als ihre Klischees. So zeigt ein Blick in die Bayerische Staatsoper, wie perfekt das Räderwerk dieser weltberühmten Institution im Zentrum der Stadt funktioniert. Wir werden konfrontiert mit dem Schicksal eines Obdachlosen und seiner anrührenden Suche nach einem neuen Zuhause jenseits seiner Münchner Zwischenstation an einer Isarbrücke. Wir begeben uns in den Münchner Norden, wo das Olympia-Einkaufszentrum seit dem rechtsextremen Attentat im Sommer 2016 für ein Trauma steht, dessen Folgen für die betroffenen Familien auch heute noch schmerzlich spürbar sind. Schließlich geht es um das legendäre Atomic Café – einem nicht mehr existierenden, ledendären Ort in München, der Popmusikgeschichte geschrieben hat.  

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  • Di., 20.10.26
    18.00
    Einstein 28

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten.

ZWISCHENSTATION

Deutschland 2017 – Regie: Alexander Bambach – Originalfassung: Deutsch – Länge: 77 min.

"Du kannst vom Bett aus die ganzen schönen Frauen beobachten", erzählt Bernd schmunzelnd gegenüber der Kamera. Mächtig stolz ist der gelernte Elektriker auf seinen exklusiven Schlafplatz: Direkt unter der Wittelsbacher Brücke. Als obdachloser Alltagsphilosoph mit einer Vorliebe für Konfuzius-Zitate erfreut er täglich nicht nur seinen ungarischen "Mitbewohner" Zoltan mit kleinen Lebensweisheiten, sondern auch zahlreiche Jogger und Passanten, die ihm im Gegenzug etwas Geld, ein Fahrrad oder eine Kleinigkeit zum Essen vorbeibringen. Nur den Tod seiner Freundin hat Bernd bis heute nicht überwunden. Alexander Bambachs eindringliches Porträt zweier bettelarmer Lebenskünstler in der Weltstadt mit Herz. Simon Hauck

 

Weitere Vorführung:

30. Juni, 13.00 Uhr: SWR Dokufestival / Deutscher Dokumentarfilmpreis Stuttgart

 

Alexander Bambach – Pforzheim, 1991

Nach freier Mitarbeit bei der Pforzheimer Zeitung und einem Jahrespraktikum an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg begann er 2012 die Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton bei Bavaria Film GmbH in München. Seit 2015 ist er freiberuflicher Kameramann und Regisseur. Es folgten Dreharbeiten in Oman, Türkei und in der Ukraine. Außerdem ist er auf der Bühne am Staatstheater am Gärtnerplatz sowie als Lichtassistent für Fernsehen (KÖLNER TATORT – Wahre Liebe, BELLA GERMANIA) und Kino (SOMMERHÄUSER, FACK JUH GÖHTE 3) tätig.

 

Filmografie:

ZWISCHENSTATION, D 2016, 80 Min.
ABSEITS, D 2014, 18 Min.
MAMA (Regieassistenz), D 2013, 15 Min.

Englischer/Originaltitel: WHISTLE STOP. Kamera: Alexander Bambach, Manuel Deucker. Ton: Tobias Mader (Sound Mix), Felix Löwy (5.1 Mix). Schnitt: Alexander Bambach. Musik: Ruben Fischer. Produktion: Alexander Bambach. Produzent*in: Alexander Bambach.

  • Di., 20.10.26
    18.00
    Einstein 28

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten.