Ukraine im Aufbruch - Revolution in Orange

"Vierzehn Jahre Unabhängigkeit - aber jetzt sind wir frei" - Kiew im Winter 2004/2005

  • Di., 10.05.05
    17.00
    Filmmuseum

    ukrain. OF, dt. eingespr.

SEASONS IN THE SQUARE (PORY ROKU NA MAJDANI)

Ukraine 2004 – Regie: Oksana Plysjuk – Originalfassung: Ukrainisch – Länge: 15 min.

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Wenn man direkt am Unabhängigkeitsplatz wohnt, kann man was erzählen ... 2000 bis 2002 beobachtet Oksana Plysjuk die Renovierung, die Vorgänge und Feiern rund um diesen zentralen Ort Kiews und seine Menschen.

In ihrem zweiten Film The Fifth Season (Pjata poro ruku) beobachtet Regisseurin Oksana Plysjuk die Demonstrationen im Herbst 2004.

Oksana Plysjuk ist anwesend.

"Ukraine im Aufbruch" Fotoausstellung und Filmprogramm - mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, der Bayerischen Staatskanzlei, dem Auswärtigen Amt und der Bayerischen Ostgesellschaft.

Bio-Filmographie OKSANA PLYSJUK geb. 1967 in Kiew, 1989-1993 Studium Malerei und Theater an der Kunstakademie Kiew, dort 1994-1997 Assistentin, 1998-2000 Professorin. Arbeitet als freie Malerin, Photographin und Medienkünstlerin in Kiew.

 

Filme 2004 Pory roku na Majdani (Seasons in the Square), 2005 Pjata pora ruku (The Fifth Season)

Englischer/Originaltitel: Seasons in the Square. Kamera: Oksana Plysjuk. Schnitt: Oksana Plysjuk. Musik: Alla Zagajkevitsch. Produktion: Oksana Plysjuk. Produzent*in: Oksana Plysjuk.

CARPATHIANS-DONBASS (KARPATY–DONBASS. CINA VYBORU/CENA VYBORA)

Ukraine 2004 – Regie: Konstantyn Stognij – Originalfassung: Ukrainisch – Länge: 52 min.

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In Kiew demonstrieren die Massen wochenlang gegen Wahlbetrug und Willkür, für die orange Oppositionsbewegung. Aber das Land ist gespalten. Der TV-Kanal Inter schickt zwei Autokonvois mit den Flaggen und Farben der beiden Bewegungen los, um die Stimmung im Land zu erkunden. Sie fahren nach Donezk in die Hochburg der "Blauen" und in die Karpaten, ins "orange", westliche L'viv - allerdings ins jeweils gegnerische Lager ...

Die Regisseure sind anwesend.

"Ukraine im Aufbruch" Fotoausstellung und Filmprogramm - mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, der Bayerischen Staatskanzlei, dem Auswärtigen Amt und der Bayerischen Ostgesellschaft.

Bio-Filmographie KONSTANTYN STOGNII geb. 1968 in Kiew, kam 1986 als Wehrpflichtiger in eine KGB-Schule, kurz danach in den Krieg in Afghanistan. Ab 1989 Journalistik-Studium an der Schewtschenko-Universität in Kiew, arbeitete für in- und ausländische Presseagenturen. 1994 bis 1996 Dienst im ukrainischen Innenministerium, 1996 bis 1998 in der "operativen Verbrechensbekämpfung". Seit 1998 beim TV-Kanal "Inter", leitet heute die Abteilung Dokumentarfilme und Sonderprojekte, dafür im Inland und international ausgezeichnet

Filme (Auswahl) 2002 The Shadows of the Fortifications, 2002 Sknilov, 2003 Kursk. The Price of Life, 2003 Letters from the Front, 2003 The Armed Wolf's Lair, 2004 Air Crash or an Act of Terror, 2004 The Border, The Starving Freedom, The Irradiated Happiness  (Parallel World Series), 2004 The Death Trains (Madrid), 2004 Donbass-Karpaty. The Price of the Elections, 2005 Tsunami, 2005 Tsunami. The Second Expedition

Englischer/Originaltitel: Carpathians–Donbass. The Price of the elections. Kamera: Vladimir Konovalov, Vladimir Chomenko. Ton: Igor Onackij. Produktion: Inter TV - Studio of Documentaries and Special Projects. Produzent*in: Vlad Rjashin.

THE ORANGE REVOLUTION (POMARANTSCHEVA REVOLJUCIJA)

Ukraine 2004 – Regie: Volodymyr Arjev – Originalfassung: Ukrainisch – Länge: 20 min.

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Eine kleine Chronik der Ereignisse in Kiew, im Winter 2004. In der russisch geprägten Ostukraine gab es massive Fälschungen bei der Präsidentschaftswahl, separatistische Propaganda und mehrheitlich Anhänger der heilen "blau-weissen" Welt Janukovitschs.

Eine ganz normale Familie, die Trockos und Efremenkos aus dem Donezker Gebiet, ist selbst in zwei Lager gespalten. Skeptisch gegenüber der Dauerpropaganda wollen sie sich endlich selbst ein Bild machen von den Demonstrationen und Zuständen bei den verteufelten "Orangen" Juschtschenkos. Also fahren Sie in die Hauptstadt.

"Ukraine im Aufbruch" Fotoausstellung und Filmprogramm -
mit freundlicher Unterstützung von Kulturreferat der Landeshauptstadt München, der Bayerischen Staatskanzlei, dem Auswärtigen Amt und der Bayerischen Ostgesellschaft

Bio-Filmographie VOLODYMYR ARJEV geb. 1975 in Kiew, studiert zunächst Physik, dann 1996-2002 Journalistik an der Schewtschenko-Universität in Kiew, arbeitet seit 1993 als Zeitungs- und Fernsehjournalist, u.a. für BBC World, Inter TV, Kanal 1+1, Kanal STB. Seit 2004 Chefredakteur der Zakrytaja Zona (Geschlossene Zone)-Redaktion. Diverse nationale Journalisten- und Medienpreise, auch Prix Europa 2004 für das Programm Zakrytaja Zona. NATALKA FICITSCH geb. 1977 in Kiew, 1994-1999 Journalistik-Studium an der Schewtschenko-Universität in Kiew. 1997-2001 Reporterin und Filmautorin bei der Agentur VIKNA und Inter TV, 2001 bis 2004 bei Kanal 1+1 (dort Kündigung im Oktober 2004 wegen Zensur), seither freie Filmautorin.

 

Filme (Auswahl) VOLODYMYR ARJEV 2000 The Last fall/Bosnia, 2003 Criminal attack/Zoran Jindjic murdercase, 2004 Tax on life/criminals in State Tax Administration NATALKA FICITSCH 2002 Elections marathon in Ukraine 2003 What is the cost of power? (Serie) GEMEINSAM 2004 Pomarantscheva Revoljucija (The Orange Revolution)

Englischer/Originaltitel: The Orange Revolution. Produktion: Zakryta Zona. Produzent*in: xxx. Vertrieb: Channel 5

THE FIFTH SEASON (PJATA PORA RUKU)

Ukraine 2005 – Regie: Oksana Plysjuk – Originalfassung: Ukrainisch – Länge: 9 min.

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2004 dann die Fortsetzung aus aktuellem Anlass: die Ereignisse des 'Revolutionswinters' und die Veränderung der Menschen in Kiew, gesehen mit den Augen der Künstlerin. Videokunst, mit  aktuellen, politischen Gedichten von Jurij Andruchovitsch, von ihm selbst gelesen.

Regisseurin Oksana Plysjuk und ihre Kollegen sind anwesend, um mit dem Publikum über ihre Filme und Erfahrungen zu diskutieren.

"Ukraine im Aufbruch" Fotoausstellung und Filmprogramm -
mit freundlicher Unterstützung von Kulturreferat der Landeshauptstadt München, der Bayerischen Staatskanzlei, dem Auswärtigen Amt und der Bayerischen Ostgesellschaft

Bio-Filmographie OKSANA PLYSIUK geb. 1967 in Kiew, 1989-1993 Studium Malerei und Theater an der Kunstakademie Kiew, dort 1994-1997 Assistentin, 1998-2000 Professorin. Arbeitet als freie Malerin, Photographin und Medienkünstlerin in Kiew.

 

Filme 2004 Pory roku na Majdani (Seasons in the Square), 2005 Pjata pora ruku (The Fifth Season)

Englischer/Originaltitel: The Fifth Season. Kamera: Oksana Plysjuk. Schnitt: Oksana Plysjuk. Produktion: Oksana Plysjuk. Produzent*in: Oksana Plysjuk.

  • Di., 10.05.05
    17.00
    Filmmuseum

    ukrain. OF, dt. eingespr.