Die Preisträgerin des 7. Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreises 2019

Filmstill aus STRESS von Florian Baron

Aus fünf Nominierten, hat die Jury eine Gewinnerin ausgewählt.

Jana Irmert erhält für ihre Arbeit an Florian Barons Film STRESS den 7. Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis.

Der Deutsche Dokumentarfilm-Musikpreis würdigt Kompositionen, die sich auf besondere Art und Weise mit der dokumentarischen Erzählung verbinden. Er versteht sich als Plattform für die Arbeit der Komponist.innen und den Wert der Musik als erzählerische Ebene im Dokumentarfilm.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist von der Versicherungskammer Kulturstiftung gestiftet und wird vom Förder- und Hilfsfonds des Deutschen Komponistenverbandes DKV unterstützt.

Aus der Begründung der Jury

"Die besondere Weise, in der Jana Irmert Komposition und Film verbindet,
spiegelt nicht nur die zerstörerische Spannung und den permanenten
psychischen Alarmzustand der Protagonisten als schwer traumatisierte junge
Kriegsveteranen wider, sondern schafft für den inhaltlich prägenden Klang ihrer
gesprochenen Worte wichtigen Platz und lässt damit beim Publikum einen
Echoraum für Gedanken und Gefühle entstehen. In ihrem Soundtrack zu STRESS
löst die Komponistin in virtuoser und gleichzeitig selbstverständlicher Art und
Weise die Grenzen von Sounddesign und Musikkomposition auf und schafft so
einen Klangkosmos, der durch kompromisslose Reduktion im Nachhall
schonungslose Klarheit und brutale Erkenntnis erzeugt."

 

In der diesjährigen Jury saßen Vorjahressieger Damian Scholl (Komponist), Antonia Goldhammer (Journalistin), Alexander Kukelka (Komponist, Dirigent, Pianist, Autor, Regisseur, Music Supervisor), Prof. Dr. Frizz Lauterbach (Redakteur, Professor HMTM München) und Nicole Vögele (Filmemacherin).