DOK.female

Die Themenreihe des DOK.fest 2018 stellt Frauen(bilder) in den Mittelpunkt.

Filmstill aus MAMACITA


In der Sprache, in der Politik und in Vorständen sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. Wechselwirksam hängt dies auch damit zusammen, dass es zu wenige Frauenbilder im Film gibt – und noch weniger solche, die von Frauen gezeichnet werden. Das DOK.fest München greift die so notwendige wie auch kontrovers geführte Debatte um Feminismus und Gleichberechtigung auf: Die Themenreihe DOK.female zeigt sieben Filme mit und über Frauen, die Rollenbilder sowie Machtverhältnisse in Frage stellen. 

In MAMACITA geht die 95-jährige mexikanische Matriarchin und Beauty-Queen mit ihrem Enkel auf Zeitreise in die Familiengeschichte; junge Frauen in Burkina Faso werden Automechanikerinnen (OUAGA GIRLS), die Sängerin M.I.A. egangiert sich feministisch (MATANGI / MAYA / M.I.A) und die unkonventionelle Walaa strebt in der Westbank eine Polizeikarriere an (WHAT WALAA WANTS). Eine 52-jährige Ungarin wird zehn Jahre lang als Haussklavin gefangen gehalten (A WOMAN CAPTURED), in GODDESSES OF FOOD setzen sich Frauen in den Küchen von Sternerestaurants durch. In O PROCESSO schließlich untersucht die Regisseurin Maria Augusta Ramos traditionelle Machtstrukturen am Beispiel des Kampfs um die Amtsenthebung der brasilianischen Präsidentin Dilma Roussef.

 

Die Filme der Themenreihe DOK.female

THE GODDESSES OF FOOD (FR, GB 2017, Vérane Frédiani, 90 Min.)
MAMACITA (DE, MX 2017, José Pablo Estrada Torrescano, 87 Min.)
MATANGI / MAYA/ M.I.A. (UK, USA, SRI 2018, Steve Loveridge, 97 Min.)
O PROCESSO (BR, NL, DE 2018, Maria Augusta Ramos, 139 Min.)
OUAGA GIRLS (SW, BF, FR, QA 2017, Theresa Traore Dahlberg, 83 Min.)
A WOMAN CAPTURED (HU, DE 2017, Bernadet Tuza-Ritter, 89 Min.)
WHAT WALAA WANTS (DK, CA 2018, Christy Garland, 85 Min.)

zu den Filmen der Reihe