DOK.education Lehrerfortbildungen

Die Lehrerfortbildungen von DOK.education sind fächerübergreifend aufgebaut und von der FIBS und dem Pädagogischen Institut des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München anerkannt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich über das Pädagogische Institut oder gerne auch über DOK.education / Maya Reichert unter reichert@dokfest-muenchen.de.

 

 

Schnellanleitung – Dokumentarfilmprojekte in der Schule

Fortbildungsnummer PI: 74-DC0.09
Mittwoch, 28. November 2018
10.00–17.00 Uhr
HFF München, Bernd-Eichinger-Platz 1
Referentin: Maya Reichert
Lehrkräfte, die SchülerInnen zu eigenen Dokumentarfilme anleiten wollen, stehen oft vor ganz praktischen Fragen der Herangehensweise: Wie findet man den.die Protagonist.in? Kommt man vom Thema oder von dem.der Protagonist.in? Wie spricht man ihn.sie an? Welche Fragen stellt man bei der Recherche, was sollte man vermeiden zu früh zu fragen? Wie gehe ich damit um wenn ich etwas nochmal filmen muss, weil der Ton schlecht war? Wie mache ich es rechtlich mit Musik und Menschen im Bild? Wie sortiere ich mein Filmmaterial? Welche Erzählform passt zu meinem Thema? usw.
Maya Reichert, selbst Filmemacherin, gibt hilfreiche Anregungen, führt Sie durch praktische Interviewübungen und geht auf konkrete Fragen für vergangene und zukünftige Filme im dokumentarischen Bereich ein.
Dieser Kurs grenzt sich von der Zusatzqualifikation "Filmproduktion in der Schule" ab, da keine Film- oder Schnittpraxis angewendet wird. Er ist sinnvoll als Schnellanleitung oder zur Vertiefung der Ausbildung im Filmbereich.
Weitere Informationen

 

Kulturelle Bildung & Medienkompetenz mit interaktiver Dokumentarfilm-Analyse für Grundschulen (Dokumentarfilmschule)

Fortbildungsnummer: 75-DC0.04 
Dienstag, 26. März 2019

14.00–18.00 Uhr
Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19
Referentin: Maya Reichert  
In der Fortbildung stellt Maya Reichert, Leiterin von DOK.education, das Konzept der "Dokumentarfilmschule" vor. Wie kann man mit Grundschüler.innen Filme analysieren? Wir zeigen den im Schulprogramm des DOK.fest München (Mai 2019) kuratierten Film und erläutern medienpädagogische Ansatzpunkte für den Unterricht sowie den möglichen Einsatz des dazugehörigen Begleitmaterials mit den Schüler.innen.
Im letzten Viertel stellt eine Medienpädagogin den Medienkoffer der Stiftung Prix Jeunesse vor, der von Grundschulen für die interkulturelle Medienbildung kostenlos ausgeliehen werden kann. Nach thematischen Schwerpunkten unterteilt ermöglichen die Filme den Kindern einen Zugang zu anderen Kulturen.

Hinweis: Sinnvollerweise buchen Sie zu dieser Fortbildung frühzeitig einen Schulklassenworkshop auf dem Dokumentarfilmfestival



Kulturelle Bildung und Medienkompetenz mit interaktiver Dokumentarfilm-Analyse für weiterführende Schulen (Dokumentarfilmschule)


Mittwoch, 27. März 2019

09.00–16.00 Uhr
Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19
Referentin: Maya Reichert
 
Fortbildungsnummer: 75-DC0.05 

Wie kein anderes Genre bietet der Dokumentarfilm viele Ansatzpunkte, um bei Schüler.innen eine differenzierte Wahrnehmung für ihre eigene Mediennutzung zu entwickeln: Wie wird die eigentlich reale Geschichte filmisch verändert, um das Publikum zu erreichen? Welche Rolle spielen Ton, Musik und die Kraft der Bilder? Ist eine filmische Erzählung, die mit der Wirklichkeit erzählt automatisch Wahrheit?

In der Fortbildung stellen wir den Lehrkräften das Konzept der "Dokumentarfilmschule" von DOK.education vor und zeigen sowie besprechen die für 2019 kuratierten Filme. Die Autor.innen des zu den Filmen erstellten schulischen Begleitmaterials erläutern medienpädagogische Ansatzpunkte für die jeweiligen Altersstufen sowie die mögliche inhaltliche Vor- und Nachbereitung des Festivalbesuchs (Mai 2019) im Unterricht (geeignet auch für P-Seminare).

Hinweis: Sinnvollerweise buchen Sie zu dieser Fortbildung frühzeitig einen Schulklassenworkshop auf dem Dokumentarfilmfestival
 


Dokumentarisches Arbeiten mit iPads im Unterricht

Samstag, 11. Mai 2019
11.00 - 15.00 Uhr
HFF München, Bernd-Eichinger-Platz 1
Referent: Hans Rambeck (Drehort Schule e.V.)

Jugendliche gehen mit Filmfunktionen von Tablets häufig ganz unbekümmert um. Dozent Johann Rambeck von Drehort Schule e.V. zeigt, wie diese Kompetenz und die Kreativität der Jugendlichen fruchtbar in den Unterricht eingebunden werden können. Indem Schüler.innen die Lernhinhalte selbst im Medium Film aufbereiten, kann das Prinzip „Lernen durch Lehren“ seine volle Kraft entfalten: Um einen Zusammenhang filmisch zu erklären, müssen sie ihn vorher erfassen und sich zur Wissensvermittlung in ihre Zuschauer.innen hineinversetzen. Sie müssen abwägen zwischen Bildaussage, erläuterndem Text und Kommentar. Im Workshop erfahren Lehrkräfte, wie sie ihren Schüler.innen dafür sowohl den nötigen Freiraum als auch filmisches Know-how anbieten können.

 


Der künstlerische Dokumentarfilm – Lesbarkeit und Analyse (Teil 1)

Donnerstag, 16. Mai 2019
14.30–16.30 Uhr
Hochschule für Fernsehen und Film München
Referentin: Prof. Karin Jurschick
Fortbildungsnummer: 75-DC0.06 


Die Hochschule für Fernsehen und Film München öffnet ihre Pforte für Lehrkräfte bayerischer Schulen: Eine exemplarische Vorlesung der Professorin Karin Jurschick (Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik) führt die Teilnehmer.innen in das Genre des künstlerischen Dokumentarfilms ein.
Mit Geschichten aus aller Welt schärft der Dokumentarfilm den Blick auf die Zusammenhänge zwischen kulturellen und gesellschaftlichen Prozessen. Wie kein anderes Genre bietet er dabei viele Ansatzpunkte, um bei Schüler.innen aller Altersklassen eine reflektierte Wahrnehmung Ihrer eigenen Mediennutzung zu entwickeln und Verständnis für das Kulturmedium Film zu schulen: Ist ein Film wahr, weil seine Geschichten und Protagonisten real sind? Welche Dramaturgien entwickeln Dokumentarfilme, um uns ihre Wirklichkeit  näherzubringen? Wie gehen Filmemacher.innen vor, wenn sie eine dokumentarische Geschichte erzählen wollen?
Ziel der geöffneten Hochschul-Vorlesung ist es, Verständnis für die Lesbarkeit und Analyse von dokumentarischen Filmerzählungen zu entwickeln.
Abschließend wird die Hochschule und deren Ausbildungsmöglichkeiten kurz vorgestellt.
Die Vorlesung im Rahmen des Internationalen Dokumentarfilmfestivals eignet sich auch für P-Seminare und Oberstufen-Film-Gruppen von angemeldeten Lehrkräften.

 

Der künstlerische Dokumentarfilm – Lesbarkeit und Analyse (Teil 2)
Filmpraktisches Werkstattgespräch mit Münchner Filmhochschüler.innen

Donnerstag, 16. Mai 2019
17.00–18.30 Uhr
Hochschule für Fernsehen und Film München
Referent: Jan Sebening (Leitung DOK.fest Student Award)
Fortbildungsnummer: 75-DC0.07 


Was braucht es, um einen Dokumentarfilm zu gestalten? Auf welche Schwierigkeiten und Chancen treffen Studierende beim Filmemachen? Wie jedes Jahr präsentiert der Student Award – der DOK.fest-Wettbewerb der Filmhochschulen aus dem deutschsprachigen Raum – einen besonderen Filmworkshop einer seiner Partner-Hochschulen. Im Rahmen der Veranstaltung werden zwei studentische Filme gezeigt, um im Anschluss mit den jungen Filmemacher.innen über ihre Erfahrungen bei der praktischen Filmarbeit zu diskutieren. Auch hier gilt: Geöffnet für Lehrkräfte und Schüler.innen der Oberstufe.

Lehrkräfte können beide Teile oder nur einen Teil der Fortbildung an der HFF München besuchen.
Weitere Informationen zu Jan Sebening finden Sie hier.

 


Zusatzqualifikation Film- und Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen
im Rahmen der Filmlehrerausbildung des Pädagogischen Instituts

Freitag, 5. bis Sonntag, 7. Juli 2019
16.00–15.00 Uhr
Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19
Dozentin: Maya Reichert
Filme drehen mit Kindern und Jugendlichen – eine spannende Aufgabe für Lehrer.innen und Erziehungskräfte. Das Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihre Kompetenzen im Bereich Filmproduktion zu erweitern, damit Sie in Ihren Einrichtungen Filmgruppen und gegebenenfalls P-Seminare anleiten können.
An vier inhaltlich aufeinander aufbauenden Terminen bieten verschiedene Fachreferent.innen eine fundierte Weiterbildung im Bereich der Filmproduktion. Dabei ergänzen sich Theorie und Praxis konsequent. Ebenso viel Wert wird an allen Terminen auf die Analyse von Filmen gelegt. Einblick in die Zusatzqualifikation
Die Teilnehmenden erhalten am Ende der Reihe ein Zertifikat.

(Modul 3: Dokumentarisches Filmen, Filmanalyse von Dokumentarfilmen, Umsetzung der bisherigen Inhalte in der pädagogischen Praxis) Weitere Informationen



Videoessays – Filmkritik auf Youtube (mit Florian Geierstanger)
Mittwoch, 27. November 2019
Referent: Florian Geierstanger
Fortbildungsnummer: 75-DC0.09 

Videoessays sind kurze Filme über Filme. Wir untersuchen dieses bei Schüler.innen beliebte Youtube-Phänomen mit Click-Zahlen in Millionenhöhe genauer und erklären, warum es als praktisches Thema im Schulunterricht besonders geeignet ist. Unter dem Stichwort "Visual Literacy" (Bildkompetenz) fördert das Herstellen von Videoessays nicht nur die visuelle Lesefähigkeit der Schuüler.innen, sondern gleichzeitig auch ihre Artikulationsfähigkeit im Medium Film und Video.
 
Florian Geierstanger
Künstler und Filmemacher, geb. 1981 in Oberstdorf/Allgäu, lebt und arbeitet in München
Studium an der Akademie der Bildenden Künste München und Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
2010–2015 Filmkurator bei UNDERDOX – Filmfestival für Dokument & Experiment
2014–2017 Lehrbeauftrager für Video an der Universität Passau
2016 Workshopleiter für Videokunst an der Sommerakademie Neuburg
Seit 2013 ist er Medienpädagoge der DOK.education „Dokumentarflmschule“

 



***
Maya Reichert
Leitung DOK.education
Internationales Dokumentarfilmfestival München
Dachauer Str. 114, D-80636 München
reichert@dokfest-muenchen.de, 0177 – 62 92 62 9

DOK.education bei facebook