ABDO

Deutschland 2015 – Regie: Jakob Gross – Originalfassung: arabisch – Untertitel: englisch

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Ägypten in den Jahren nach der Revolution: Noch immer toben Kämpfe in den Straßen Kairos, die Menschen sind besorgt und verunsichert, es herrschen chaotische Zustände in einem Land, das sich erst wieder finden muss. Mittendrin Abdo – Revolutionär und Fußball-Ultra. Doch Abdo ist gerade selbst dabei, erwachsen zu werden und muss sich mit den normalen Problemen eines Jugendlichen auseinandersetzen. Er will ein Mädchen beeindrucken, sein Hund wird krank und er weiß nicht, wie es mit seinem Leben weitergehen soll. Wo auch immer er hingeht, seine Kamera ist mit dabei. Ein sehr persönliches Porträt eines jungen Mannes, der sich unter denkbar schwierigen Umständen daran macht, seinen Weg zu finden. Philipp Großmann


Jakob Gross studierte Ethnologie, Psychologie und Religionswissenschaft in München und war Gaststudent an der Prasad Film Academy in Südindien. Seit 2008 produziert er eigene Dokumentarfilme und war außerdem als Kameramann und Videojournalist für diverse Rundfunkanstalten tätig. Er lehrt an der Filmhochschule Macromedia und ist Stammpersonal der Documentary Campus Masterschool und des DOK.fest München. Als Mitglied des Exzellenzclusters der Universität Heidelberg arbeitet er an neuen Formen der Darstellung in der visuellen Anthropologie. Im Jahr 2013 hat er seine eigene Produktionsfirma FinkFilms gestartet.

Autor: Jakob Gross. Kamera: Jakob Gross, Abdelrhman Zin Eldin. Ton: Benedikt Uebe. Schnitt: Annika Mayer. Musik: Therese Strasser, Angela Aux, Helmut, Aloa Input, L'egojazz. Produktion: FinkFilms. Produzent: Jakob Gross. Länge: 74 min.

#Politik/Soziale Konflikte #Naher Osten/Arabischer Raum #Identität/Lebenskrisen #FFF Nominiert