FANG DEN HAIDER

Österreich 2015 – Regie: Nathalie Borgers – Originalfassung: deutsch – Untertitel: englisch

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„Er war auch der Landeshauptmann der Herzen.“ Jörg Haider war der erste, der mit der FPÖ den Rechtspopulismus in Europa salonfähig machte. Nach seinem Unfalltod im Jahr 2008 entwickelte sich seine Person in Kärnten zu einem Mythos – trotz Korruptionsskandal und fragwürdiger Machenschaften. Wie konnte das passieren? Die belgische Filmemacherin Nathalie Borgers begibt sich auf Spurensuche in ein Land, das geprägt ist von traditionellen Vorstellungen von Heimat und Brauchtum. Sie befragt Parteifreunde, Sympathisanten und Oppositionelle, Familienangehörige und Wegbereiter. Das Ergebnis hinterlässt einen belustigt, verärgert und ziemlich irritiert. Helga-Mari Steininger


NATHALIE BORGERS – Brüssel 1961. Studierte Journalismus in Brüssel sowie Radio, Film und Fernsehen in San Francisco. 1989 gewann sie den Studentenpreis für Documentary Writing der National Academy of Television Arts and Sciences. Für ihre Dokumentarfilme wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Frankreich, Belgien und Österreich.

LIEBESGRÜSSE AUS KOLONIEN, BEL 2011, 74 Min.
DIE FRAUENKARAWANE, BEL/AT/F 2009, 93 Min.
DESPERATELY SEEKING BELGIUM, BEL 2008, 50 Min.


Englischer/Originaltitel: Catching Haider. Autor: Nathalie Borgers. Kamera: Helmut Wimmer. Ton: Bruno Pisek. Schnitt: Elke Groen. Musik: Thierry Zaboitzeff. Produktion: kurt mayer film. Produzent: Kurt Mayer. Länge: 91 min.

#Politik/Soziale Konflikte