CE QU'IL RESTE DE LA FOLIE

Frankreich, Senegal 2014 – Regie: Joris Lachaise – Originalfassung: wolof, französisch – Untertitel: englisch

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Während der Psychiater telefoniert, blättert die Patientin in einem Prospekt: Da ist Sigmund Freud zu sehen, auf einer der Seiten. CE QU'IL RESTE DE LA FOLIE ist eine bildgewaltige Reise in den postkolonialen Wahnsinn. Joris Lachaise begleitet die Schriftstellerin und Filmemacherin Khady Sylla in ein psychiatrisches Krankenhaus am Rande von Senegals Hauptstadt Dakar. Sie selbst wurde dort mehrfach behandelt, nun trifft sie dort auf ihren Arzt, auf Patienten, auf Marabouts, auf traditionelle Heiler, mit denen die Psychiater den Dialog suchen. Können die verschiedenen Heilungsmethoden – religiös, traditionell, modern – nebeneinander existieren? Können, sollten sie gar kombiniert werden? Stets behält Lachaise die postkolonialen Zusammenhänge im Blick: Der Wahnsinn wird zum Symptom einer Gesellschaft in der Selbstfindung. Julia Teichmann

Mit freundlicher Unterstützung von Institut français München.


Joris Lachaise, 1980 geboren, lebt zwischen Marseille und Paris. Prägend war eine Begegnung mit Jean Rouch im Jahr 1999. Nach einem Abschluss in Philosophie studierte er Dokumentarfilm und arbeitete als Kameramann und Cutter. Seine beiden Langfilme beschäftigen sich mit Afrika.

CONVENTION: BLACK WALL/WHITE HOLES, FR 2011, 72min



Englischer/Originaltitel: REMNANCE OF MADNESS. Autor: Joris Lachaise. Kamera: Joris Lachaise. Ton: Rassoul Khari Sow. Schnitt: Joris Lachaise. Musik: Bertrand Wolff. Produktion: KS Visions. Produzent: Jean-Pierre Krief. Länge: 100 min.

#Identität/Lebenskrisen #Menschenrechte/Migration #Afrika