MEINE KEINE FAMILIE

Österreich 2012 – Regie: Paul-Julien Robert – Originalfassung: deutsch – Untertitel: englisch

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Vater, Mutter, Kind - die Kleinfamilie ist nicht die einzige Familienform, in der Kinder unglücklich werden können. Was Mitte der Siebziger Jahre als kreativer Versuch das kleinbürgerliche Modell der Familie durch die freie Liebe zu überwinden begann, hinterließ vor allem bei den Kindern der Kommunarden traumatische Erfahrungen.
Paul-Julien Robert, ein Kind der Kommune um den Wiener Aktionskünstler Otto Mühl, macht sich in diesem Film auf die Suche nach seinem leiblichen Vater. Für seine Mutter und ihn wird das zur Belastungsprobe ihrer Beziehung und zur Odyssee durch die ideellen Wirrungen der Idee von der freien Liebe. Der Film ist ein hochemotionales Lehrstück darüber, inwieweit selbst liberale Ideen durch ihre totalitäre Umsetzung eine Gemeinschaft zerstören können. Daniel Sponsel

Englischer/Originaltitel: My Mother, My Fathers and Me. Autor: Paul-Julien Robert. Kamera: Klemens Hufnagl, Fritz Ofner. Ton: Oliver Neumann, Stefan Rosensprung, Sebastian Meise, Till Röllinghoff. Musik: Walter Cikan, Marnix Veenenbos. Produktion: Freibeuter Film. Produzent: Oliver Neumann, Sabine Moser. Länge: 93 min. Vertrieb: Film delights. Verleih: Stadtkino

Regie PAUL-JULIEN ROBERT – Paris, 1979. Aufgewachsen in Österreich und der Schweiz. Studium der konzeptuellen Künste an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und Berlin. 2003 Diplom in Wien.