VON HIMMEL UND ERDE. ALLTAG IM KLOSTER LANDSHUT-SELIGENTHAL

Deutschland 2003 – Regie: Meinhard Prill – Originalfassung: deutsch

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Die Berufenen. Seligenthal ist, mit 62 Schwestern, das größte Zisterzienserinnenkloster der Welt. Sie leben nach den jahrhundertealten Regeln ihres Ordens: Auf den Gängen sprechen sie nicht miteinander, gegessen wird schweigend und viermal am Tag treffen sie sich zum Chorgebet. Doch weltfremd sind sie nicht: Sie fahren Auto, die jüngste Mitschwester war früher Köchin im Frankfurter Sheraton, für die aufwändige Renovierung der alten Gebäude ist Bauherren-Knowhow gefragt - und die meisten sind Lehrerinnen mit Herz und Seele. 1971 errichteten sie in La Paz die größte Schule Boliviens - und auch in Landshut besuchen 1400 Schülerinnen die beliebte Klosterschule. "Das Chorgebet", sagt M. Petra Articus, die junge Äbtissin des Klosters, "ist dazu da, dass wir uns nicht von der Arbeit überwältigen lassen."

Im Dienste Gottes und der Menschen - Meinhard Prill gelingt ein beeindruckendes Bild vom Leben der Seligenthaler Schwestern.

Kamera: Arnd Frenger. Ton: Ralf Eger. Schnitt: Christina Warnck. Produktion: Bayerisches Fernsehen, Sonderprojekte Kultur. Produzent: Wolfgang Preuss. Länge: 44:05 min.

Meinhard Prill, geb 1954 in Ergolding/Kreis Landshut. Nach dem Abitur 1973, Studium der Germanistik, Politischen Wissenschaft und Geschichte in Regensburg und München von 1974-1981. 1983-86 Wissenschaftlicher Angestellter am Germanistischen Institut der LMU München. 1985-90 Mitarbeit bei Alexander Kluges "Stunde der Filmemacher" und "10 vor 11" und Realisierung zahlreicher Filme u.a. über Richard Leacock und Thomas Brasch. Seit 1991 freier Fernsehjournalist.

Keine Filme.

BR Special (2004) 2004
Fr 14.05. 17.00 Gasteig VSB