DAS ZELIG

Deutschland 2020 – Regie: Tanja Cummings – Originalfassung: Deutsch, Hebräisch, Jiddisch, Polnisch – Untertitel: Deutsch, Englisch, Ohne, Polnisch

„Das ist für mich uninteressant. Völlig uninteressant. Warum sitz‘ ich hier? Ich kann nicht. Ich war in sechs Lagern… ich hab genug!“ Salo Wolf verlässt den Saal. Man spürt seine Zerrissenheit. Viele der Schoa-Überlebenden wollen und können nicht sprechen. Zu groß war das Leid. Aber jetzt, im Alter, nimmt die Vergangenheit einen immer größeren Raum ein. Austausch ist von großer Bedeutung und das Café „Zelig“ schafft dafür einen geschützten Raum. Die Filmemacherin Tanja Cummings besuchte diesen Ort über zwei Jahre. Entstanden ist ein Film, in dem das Café zum Knotenpunkt verschiedener Leben und Augenblicke wird. Es sind poetische Augenblicke, die auf etwas Großes verweisen und nie ganz auserzählt werden. Ina Borrmann

Die Untertitel sind bei den Audioeinstellungen des Videos auswählbar.

Keine Jugendfreigabe

Englischer/Originaltitel: CAFÉ ZELIG. Autor.in: Tanja Cummings. Kamera: Marek Iwicki. Ton: Kai Ziarkowski, Krzysztof Bak, Mehmet Taner Asma. Schnitt: Angelika Levi, Tanja Cummings, Martin Hirsch. Musik: n/a. Produktion: Weltfilm GmbH. Produzent.in: Kristina Konrad. Länge: 96 min. Vertrieb: bislang übernimmt dies: Europäischer Verein für Ost-West-Annäherung e. V.. Verleih: bislang übernimmt dies: Europäischer Verein für Ost-West-Annäherung e. V..

 

Tanja Cummings

Cummings studierte Philosophie, englische Literatur und Linguistik an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitet als freie Storyboard-Zeichnerin und Illustratorin und dreht u.a. als Projektleiterin des Europäischen Vereins für Ost-West-Annäherung Dokumentarfilme.

 

Filmografie

LINIE 41, D 2015, 100 Min.


Münchner Premieren

München ist die Heimat der Filmemacher.innen, deren Werke in dieser Reihe versammelt sind. Doch der Blick schweift auch immer wieder weit über die Stadtgrenzen hinaus.


In Kooperation mit

#Lebendige Erinnerung

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