ISIS, TOMORROW. THE LOST SOULS OF MOSUL

Deutschland, Italien 2018 – Regie: Francesca Mannocchi, Alessio Romenzi – Originalfassung: arabisch – Untertitel: englisch

  • ISIS, TOMORROW. THE LOST SOULS OF MOSUL

Was passiert, wenn der Krieg vorbei ist? Kinder streifen durch die Ruinen von Mossul, auf der Suche nach Verwertbarem. Kinder und Frauen: die Väter, die großen Brüder, die Cousins und Onkel sind oft tot. Oft waren die Kinder Zeugen bestialischer Taten, sie sprechen von Rache, auch an Kindern – denn auf der Seite der Terrororganisation Islamischer Staat kämpften viele Kinder; Waffe des IS für die Zukunft. In den Flüchtlingslagern rund um die Stadt in Trümmern sind die Familien der „Täter“ und diejenigen der „Opfer“ getrennt untergebracht. „Das Erbe des Krieges liegt auf den Schultern der Kinder“, sagt die Regisseurin Francesca Mannocchi. „Sie sind Opfer und müssen für die Sünden ihrer Väter bezahlen.“ Ein erschütterndes Dokument – und ein dringender Appell, Mossul nicht zu vergessen: Damit das Trauma von heute nicht den Krieg von morgen begründet. Julia Teichmann

Wir präsentieren beim DOK.fest München 2019 die Deutschland-Premiere des Films.

 

Kamera: Alessio Romenzi, Francesca Mannocchi. Schnitt: Emanuele Svezia, Sara Zavarise. Musik: Andrea Ciccarelli. Produktion: FremantleMedia Italia, Rai Cinema, CALA Filmproduktion, Wildsid. Produzent: Gabriele Immirzi, Martina Haubrich, Lorenzo Gangarossa, Silvia Bonanni. Länge: 80 min. Vertrieb: Cinephil. Verleih: Cinephil.

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