CAHIER AFRICAIN

Deutschland, Schweiz 2016 – Regie: Heidi Specogna – Originalfassung: Französisch, Arabisch – Untertitel: Englisch

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„Hier ist immer Krieg“, schluchzt das Mädchen Arlette unter Tränen. Gerade schöpften die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik Hoffnung. Das “Cahier Africain”, eine Sammlung von Zeugenaussagen, wurde als Beweismittel an den Internationalen Strafgerichtshof übergeben. Arlette, die einen Streifschuss am Knie erlitten hatte, war in ärztlicher Behandlung in Berlin. Doch dann kommt es in der Hauptstadt Bangui wieder zu Kämpfen – diesmal zwischen muslimischen und christlichen Milizen. Die Muslimin Amzine, die 2002 vergewaltigt und geschwängert wurde, flieht mit ihrer Tochter Fane in den Tschad. Aus der intensiven Langzeitbeobachtung von acht Jahren entstand ein Zeitdokument jenseits effekthaschender Schlagzeilen und verkürzter Konfliktberichterstattung. Barbara Off

 

 

Autor: Heidi Specogna. Kamera: Johann Feindt. Ton: Karsten Höfer, Thomas Lüdemann, Bernd v. Bessewik u.a.. Schnitt: Kaya Inan. Musik: Peter Scherer, Christian Halten. Produktion: PS Film, Filmpunkt. Produzent: Peter Spoerri, Stefan Tolz. Länge: 119 min. Vertrieb: Rushlake Media. Verleih: déjà-vu Film

Heidi Specogna – Schweiz, 1959

Heidi Specogna ist Autorin und Filmemacherin. Nach einem Studium des Journalismus in Zürich besuchte sie die Deutsche Film- und Fernsehakademie in Berlin. Seit 2003 ist sie Dozentin für Dokumentarfilm an der Filmakademie Ludwigsburg. Ihre Filme wurden mehrfach ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Menschenrechtsfilmpreis, dem Grimme-Preis und dem Schweizer Filmpreis.

Filmographie:

DAS KURZE LEBEN DES ANTONIO GUITEREZ, D/ CH 2006, 90 Min.
DAS SCHIFF DES TORJÄGERS, CH/ D 2010, 94 Min.
CARTE BLANCHE, CH/ D 2011, 91 Min.
PEPE MUJICA – DER PRÄSIDENT, D 2014, 96 Min.

#Frauenrechte, Gender, LGBT #Afrika