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KALLE KOSMONAUT

Deutschland 2022 – Regie: Tine Kugler, Günther Kurth – OmeU, Q&A mit Tine Kugler, Günther Kurth (Regie) & Kalle (Protagonist)

Pascal ist an der Allee der Kosmonauten in Berlin aufgewachsen, eine in den 70er Jahren in der DDR erbaute Hauptverkehrsstraße. Seine Mutter arbeitet hart, sein Opa lebt noch im Früher und seine Oma kämpft gegen ihre Alkoholsucht. Das sind keine guten Startbedingungen für ein glückliches, unbeschwertes Leben. Und so ist Kalle schon mit 10 Jahren ziemlich erwachsen. Er hat sein Herz am rechten Fleck und blickt aufgeweckt in die Welt und doch kommt er ins Straucheln. Tine Kugler und Günther Kurth haben mit ihrem Langzeitdokumentarfilm ein intimes Porträt eines sommersprossigen, heranwachsenden Jungen gezeichnet, der in einer Gesellschaft aufwächst, in der eben nicht alle die gleichen Chancen haben. Der Film besticht nicht zuletzt durch seine Nähe zum Protagonisten und seine liebevolle Beobachtung. Ina Borrmann

 

Autor: Tine Kugler, Günther Kurth. Kamera: Günther Kurth. Ton: Patrick Veigel, Nikolas Mühe, Tine Kugler. Schnitt: Günther Kurth, Tine Kugler. Musik: Philip Bradatsch. Produktion: KMOTO Medienproduktion GmbH. Produzent: Tine Kugler, Günther Kurth. Länge: 99 min. Vertrieb: in Verhandlung Verleih: in Verhandlung

  • Freitag
    13.05.2022
  • 18:00
  • Deutsches Theater