NEBULAE Project Selection Award

Der Preis wird von Nebulae verliehen, dem Networking Space des Doclisboa – International Film Festival. Er gibt einem oder einer Regisseur.in und Produzent.in eines deutschen Projekts die Möglichkeit, ausgewählt zu werden und das Projekt während Doclisboa 2022 zu pitchen.

Das ausgezeichnete Projekt wird im Rahmen von Invited Country, einem der Hauptprogramme von Nebulae, vorgestellt. Jedes Jahr wird ein Schwerpunkt auf ein bestimmtes Land gelegt, mit einer Auswahl von Projekten in der Entwicklung und einem Projekt für jedes der bisherigen Schwerpunktländer: Deutschland, Georgien und Kroatien.

 

Über Nebulae:

Nebulae ist der Raum für Networking auf der Doclisboa. Er bietet Zusammenkünfte und Austausch mit Menschen, die den unabhängigen Film in seinem Schaffensprozess, von Entstehung und Produktion bis hin zur Verbreitung, unterstützen. 

Nebel – eine diffuse Wolke aus interstellarem Staub oder Gas oder beidem, sichtbar als leuchtende Flecken oder Bereiche der Dunkelheit, je nachdem, wie die Masse einfallendes Licht absorbiert oder reflektiert oder ihr eigenes Licht aussendet. Einige Nebel (mehr als ein Nebel) entstehen aus dem Gas und Staub, der bei der Explosion eines sterbenden Sterns ausgeworfen wird. Andere Nebel sind Regionen, in denen sich neue Sterne zu bilden beginnen.

 

Preisträger.innen 2022: I DON'T WANT TO BE JUST A MEMORY von Sarnt Utamachote (Regie und Produktion), Klaus Salminen (Produktion) and Braulio Bandeira and Kei Watanabe (Komposition)

Im Jahr 2022 trauern die Mitglieder der Queer-Club-Gemeinschaft gemeinsam um ihre plötzlich verstorbenen Freunde, indem sie einige persönliche Videos, Musik, geschriebene Briefe und Erinnerungen austauschen. Indem sie sich gegenseitig bewusst erinnern und wertschätzen und sichere Gespräche über psychische Betreuung führen, feiern sie das mögliche Leben nach dem Tod mit ihren queeren Vorfahren.

 

Preisträger.innen 2021: HOOD RIDERS von Florian Baron (Regie) und Dimitri Hempel (Produktion)

HOOD RIDERS folgt einer Gruppe junger Afroamerikaner, die einen selbstorganisierten, nachbarschaftlichen Reitstall im Herzen der Stadt Philadelphia betreiben. Der Dokumentarfilm porträtiert das Erwachsenwerden mehrerer Teenager, die den Stall in einem von Arbeitslosigkeit, Verfall und Drogen geprägten Umfeld aufsuchen – und ihren Kampf um einen Platz in der Gesellschaft.